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In eigener Sache einige Worte

Lieber Leser
Wie du schon bald feststellen wirst, gibt es auf dieser Internetpräsents nichts Besonderes, - nur wie überall ein Haufen Bilder und jede Menge Text.

Warum solltest du deine Zeit hier mit Lesen verplempern? Es könnte auch sein, dass nur dein Widerspruch geweckt wird. Die Bilder und die Texte sind aus verschiedenen Zeitabschnitten, zumeist nach 1989, also nach der Wende, die eigentlich der Auslöser für dese Homepage war.

Eigenartiger Weise finden meine Worte in der Mehrheit Zustimmung, manche Texte zu speziellen Themen dienen nun an anderer Stelle zur Aufarbeitung der DDR Vergangenheit.

Ich habe mal begonnen meine Erlebnisse von einem Arbeitsaufendhalts in der ehemaligen UdSSR auf zu schreiben. Dann ging die DDR unter und alles was mal gut und richtig war, änderte sich zu unnütz, oder überholt, war nichts mehr wert. Ich erinnere mich an Straßen in Berlin-Ost, wo neben viel Unrat dutzende von Trabant, Wartburg, Moskwitsch, in meist desolatem Zustand als Müll, bzw. Schrott rum standen. Das waren Autos, für die die meisten Besitzer Jahre, - ach was sag ich Jahrzehnte gewartet hatten. Es war die Zeit, wo man sein Auto, bei einer Panne nicht einfach alleine stehen lassen konnte, weil in kürzester Zeit Ersatzteile abgebaut wurden. Der Gebrauchtwagenmarkt im Westteil war damals zusammengebrochen. Opel Manta 300 - 400 DM wert kostete bis 5000 DM, andere Typen noch teurer. Der äußere Eindruck, der Lack, die Form, der aalglatte Verkäufer scheffelte Geld. Goldgräberstimmung auch bei den Versicherungsgesellschaften. DDR Produkte wollte Keiner kaufen, viele Minniläden machten auf, mit 50 Sorten Bier, manchmal direkt aus der Garage im Wohngebiet heraus. Zeitungen an jeder Ecke, Euphorie und blindes Vertrauen dass es immer so weiter geht.
Bis auf einen Muffel, der nicht müde wurde zu sagen, dass wir uns noch mächtig wundern werden. Ich war ja absolut nicht auf der Höhe der Zeit. Auch die Westverwandtschaft beargwöhnte mich und zeigte mir die tollen Möglichkeiten auf, wenn der Polier um 12ooh zum Telefon greift, damit um 13ooh pünktlich der Baustoff geliefert wird. Das ergibt eine tolle Produktivität. Heute und au schon damals nach kurzer Zeit, stellte sic heraus, das auf dem Bau kaum noch deutsch gesprochen wurde.
Als dann Einige arbeitslos wurden, haben wir noch geschmunzelt und faule Socke gesagt. Nun ist das Ei ausgebrütet und das kalte Grauen greift in Form von Hartz 4 um sich. Aber es gibt immer noch Unerschrockene, die die Schuld bei den Betroffenen suchen.
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Erste Reaktion:
Ich wünsche Dir mit Deinen Seiten einen regen Gesprächsverkehr, denn im Strassenverkehr scheint es ja gerade nicht so zu klappen? Und im wichtigsten Verkehr überhaupt Standhaftigkeit wie einst der Kleine Trompeter. Verstehe dies, wer will!

Im nächsten Fünf-Jahr-Plan komme ich Dich mal besuchen und dann werde ich Dir die Krone entreißen. In Deinem Teehäuschen bei einem feinen sinnigen Gespräch zwischen zwei poetischen Geistern werden wir die Vergangenheit hochlebenlassen, die Gegenwart beschimpfen und die Zukunft rosig malen! Fest versprochen!!!

Jetzt wünsche ich Dir aber nochmals viel Freude mit Deinen neuen Seiten und reg Dich bloß nicht auf, wenn irgendetwas erucisiert wird. Ich bin ja auch immer präser (oder präsent?).

Bis bald Homo Trassus Uralski
*
NUN DENN, SCHAUT NACH . . . . . ;-)

Autor: hladam -- 23.2.2008 10:04:59

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