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Teresas Nachwuchs

Wenn Junge kommen, ist das eine aufregende Sache.

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Teresa, unser Hundeweibchen, ist für Tarzan eine gute Spielkameradin, aufmerksame, wachsame Beobachterin, äußerst kreative Fluchthelferin und liebevolle Pflegekraft. Morgens putzt sie seine Augenwinkel und andere Körperstellen mit fanatischer Hingabe. Er lässt sie geduldig machen, aber selber ist er zu solchen Diensten nicht bereit. Nachdem Teresa das erste Mal Junge bekam, begann diese schon neurotisch anmutende Leckerei.


Das werde ich nie vergessen, wie das war. Der dicke Bauch hatte die Trächtigkeit angekündigt und ein Tierarztbesuch brachte die Gewissheit nach wie viel Tagen es so weit ist. Wir waren besorgt, aber der Tierarzt versichere uns auch nachts helfend eingreifen zu können. Die letzten zwei Tage klebte Teresa förmlich an mir und ließ sich auch nicht aus dem Bett neben mir verweisen. Morgens um 02:00 Uhr weckte sie mich mit einem unnormalen Schrei, wobei sie sich streckte und eigenartig verrenkte. Meine streichelnde Hand wurde dankbar beleckt. Es war so weit. Ein Weidenkorb mit Bettnässerunterlagen und darunter Decken gepolstert stand schon bereit. Große Augen und ein gequältes Schreien begleitete das in dünner Haut eingeschlossene rausrutschende erste Junges. Nach wenigen Minuten, Teresa war gerade fertig mit dem Ablecken, kam das zweite Junge zur Welt. Nach weniger als einer Stunde war absolute Ruhe eingekehrt. Ohne Augen begannen die Kleinen an zu nuckeln. Teresa hatte es überstanden. Aus gebührender Entfernung hatte der Vater zu geschaut, wobei ihm schon am Anfang der Prozedur ein kaum hörbares Knurren signalisiert hatte, nicht näher zu kommen. Wir gingen schlafen, wobei Teresa nach wenigen Minuten bei uns war. Ich hatte eine rote Lampe besorgt und brachte schnell sie über dem Korb an und eine Zeitschaltuhr, damit die Kleinen nicht zu warm, oder zu kalt liegen. Teresa war offenbar mit mir und sich selber zu Frieden und schlief bis ganz leise Gequäke sie an ihre neuen Pflichten  erinnerte. Sie entwickelten sich prächtig und als sie gut sehen konnten, waren sie nur in Bewegung.

     welpen  

Es war Frühjahr, deshalb achteten wir darauf, dass sich keiner verkühlt. An sonnigen, warmen Tagen, ließen wir die großen und die Kleinen auf der Strasse laufen. Die Nachbarn waren begeistert, Teresa ganz offensichtlich stolz. Um zu verhindern, dass jeder, wie es ihm passt hinpullert, hatten wir Bettnässerunterlagen in der Wohnung positioniert und nach kurzer Zeit klappte das sogar.
Wird fortgesetzt . . . . . . .  und bebildert!            

Autor: hladam -- 13.6.2006 14:39:53

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