Spezielle Seiten

LindeboxLindebox

Suche

Suche

Hauptinhalt

Winterspaziergang 2009

                      Schnee und Sonne verändert die Umgebung       

        der Nebel hebt sich

        sonnehebtnebel

       

        

       

          loeknitznachlinks          brueckezumtaal

        

        

        *

        Wenn ich deinen Hals berühr,
        Deinen Mund an meinem spür,

        Ach wie sehn` ich mich nach dir,
        Du heißgeliebtes Flaschenbier !

       

        also in der warmen Stube ist es wesendlich schöner

        restbrueckeOspr

 Links oben die Reste einer von 4 Brücken über den Oder-Spree-Kanal, von

der SS gesprengt um die bolschewistischen Horden aufzuhalten.

Dazu diese Geschichte von mir, allerdings "vom Hören / Sagen".


Meine nun in zwischen verstorbene Nachbarin ist seit den 30`ger Jahren Sommerfrischlerin in Hartmannsdorf gewesen. Von Beruf Näherin und der Ehemann Metzger kamen sie damals oft mit dem Dampfer aus Berlin um sich von der Großstadt zu erholen. Sie erzählte mir, dass in Hartmannsdorf eine Baracke stand, wo Zwangsarbeiter untergebracht waren, die im so genannten Bunker Munition, sowie Handgranaten herstellen mussten. Von der Baracke existieren teilweise noch die Fundamente, der Standort vom Bunker ist nicht mehr genau zu erkennen. Nach dem Krieg hat sich die Dorfjugend von den Munitionsresten noch das Schwarzpulver geholt und allerhand Blödsinn angestellt, so dass darauf hin das Gelände abgesucht und geräumt wurde.

Das erwähnte Ausbildungslager der SS war gleich hinterm Oder/Spree-Kanal am Rande von Spreenhagen. Zumeist rumänischer Abstammung sollen diese SS-Einheit gewesen sein. Den Vorfall, das Massaker beschrieb sie mir folgendermaßen.

Die Rote Armee setzte zum Sturm auf Berlin an. Späher, sagen wir mal Erkundungssoldaten (2 oder 3) kamen auf Pferden in Hartmannsdorf an, erkundeten die Lage, setzten sich in die damalige Kneipe und ließen sich vollaufen. Dann verkündeten sie Hartmannsdorf für EINGENOMMEN! So gestärkt verschwanden sie gleich wieder. Die Bauern im Dorf wollten Sicherheit und einige hängten Bettlaken aus dem Fenster und an das Tor. Das wurde der SS hinterbracht und die töteten 22 Bewohner, vom Greis bis zum Jugendlichen, überall da wo kapituliert wurde. Das „SS-Panzer-Grenadier-Ausbildungs- und Ersatz-Bataillon 1“ dürfte also der Urheber sein. So weit zu den bisher bekannten Fakten. Aber wie ging die Geschichte weiter? Als dann die Rote Armee Spreenhagen und Hartmannsdorf erreicht und diesen Massenmord erkannt hatte, gab es einige Opfer bei der Suche nach den Schuldigen, die schon lange weg waren. Einige Dorfbewohner hatten sich im Wald und dem Wall vom Kanal Erdhöhlen gegraben, aber das war genau das Verkehrteste was zu jener Zeit nötig war. Es wurden einfach Handgranaten rein geworfen, oder mit dem MG rein geschossen, denn welcher Soldat wollte schon so kurz vor dem Sieg in der Reichshauptstadt ein unnötiges Risiko eingehen? Nach wenigen Tagen fing das Vieh der Getöteten vor Hunger an zu schreien. Deshalb wurde es zusammen genommen und nach und nach geschlachtet vom anfangs erwähnten Metzger. Es wurden Fleischmarken gebastelt und verteilt und jeder bekam einen Anteil. Vielleicht erinnern sich nun noch Einige und das Bild wird abgerundet.          

    

     schubeinheit-1

    Geht spazieren, der Winter mit Schnee und Eis macht alles schön glatt, sauber und Persil-weiß !

       

       

        wenn das abbricht

       

 

                . . . . . .  noch nicht fertig !!!!

Autor: hladam -- 9.4.2009 10:23:19

Dieser Artikel wurde bereits 291 mal angesehen.



Optionen zu diesem Artikel:


61387 Besucher

Nach oben.
.

xx_zaehler