Die Lindebox
Im Nachlass von meinem Vater befand sich eine Reiseschreibmaschine Erika mit der ich mich irgendwann mal beschäftigte und schon bald Freundschaft schloss. Als technische Wache in den Zwölfstundenschichten in einer Brüterei begann ich einen Teil meiner Erlebnisse, aus der Zeit als Auslandsmonteur beim Gasleitungsbau Drushba-Trasse im Einfinger-Adler-System, zu tippen.
Nach dem ich im Freundes- und Bekanntenkreis einige Geschichten immer wieder darbieten sollte, dachte ich mir, dass es eventuell für den Einen, oder Anderen interessant sein könnte, wenn ich diese Zeit, aus meiner ganz persönlichen Sicht, ganz ohne den unvermeidlichen politischen Schmus, mal aufschreibe.
Aber ohne den technischen Fortschritt auf dem Gebiet der Rechentechnik, würde es die Lindebox natürlich gar nicht geben.
Die umfangreichen Möglichkeiten eines PCs ahnte ich schon, als gleich nach der Wende ein Westbekannter mir seinen Computer, mit grünem Bildschirm, überließ. An dem Bildschirm waren zwei Laufwerke, wobei auf einer Kassette das Betriebssystem drauf war und die zweite Kassette war zum sichern der Dateien. Dieser Computer fand mein Interesse, weil man auch cyrillische Zeichen erzeugen konnte. Der Nadeldrucker brachte dann das Ergebnis und das fand ich gut. Die Gewöhnung an das Teil war nicht so einfach. Die mitgelieferte Bedienungsanleitung der Firma Amstrad war für mich zunächst ein Buch mit sieben Siegeln. Ich lernte durch Zuschauen und beim Löschen von überflüssigen Daten habe ich oft das Betriebssystem so beschädigt, dass gar nichts mehr ging. Erst mit Hilfe des Vorbesitzers kam ich wieder in die Gänge. Irgendwann hatte ich es drauf und obwohl das Teil noch nicht mal eine Festplatte hatte, empfand ich es al nützlich. Mein Sohn hatte eine Spielkonsole und kaufte sich einen Windows-PC mit Festplatte und Laufwerk schon für die kleinen Kassetten, irgendwo her (angeblich von einem Schuldeneintreiber somit) aus zweiter Hand in Westdeutschland. Betriebsystem Windows 3.1, Windows 3.11, Windows 96, Windows 98, bis zum Windows XP, war es ein ständiges Hinzulernen und Rechneraustauschen. Ich bekam dann immer den "abgelegten", alten Rechner von meinem Spross und legte etwas für seinen neuen PC dazu. Das Umbauen, Umformatieren von Texten wurde immer leichter, nur mit den html-Kenntnissen wollte es nicht klappen. Mein Provider bot die Möglichkeit für eine Homepage, doch sie entsprach so gar nicht meinen Vorstellungen und die Besucherzahlen waren unbedeutend. Als die Kampfhundesteuer erfunden wurde, wollte ich meine Meinung kundtun und setzte die Seite http://www.tarzan-teresa.de ins Internet. Mit dem Umweg zu einem Bekannten, mit den entsprechenden, nötigen Kenntnissen, begann ich einige Texte zu veröffentlichen. Dabei bedauerte ich sehr, dass ich nicht aktuell und spontan sein konnte. Dann lernte ich einen professionellen Webdesigner kennen, der mich mit neuen Programmen und den sich daraus ergebenen Möglichkeiten bekannt machte. Unser freundschaftlicher Umgang mit einander und seine endlose Geduld führten langsam zur lindebox in der heutigen Variante. Mein Postfach wurde mit Angeboten zur Platzierung von Werbung überfüllt, aber ich habe diesen Wünschen widerstanden. Lediglich auf das integrierte Forum kann ich Werbung nicht verhindern. Wer aber das kleine Werbeblockerprogramm installiert hat, wird nicht behelligt. Je umfangreicher die Internetpräsenz lindebox wurde, umso mehr Besucher hatte ich. Obwohl Bilder und Texte zumeist politische Aussagen repräsentieren, sind viele Menschen interessiert. Wer eine gänzlich andere Meinung hat, lässt es mich per E-Mail wissen, genau so wie die Menschen, die mit meiner Meinung konform gehen. Mittlerweile bekomme ich in steter Regelmäßigkeit, aus vielen Ländern elektronische Post. Regelmäßige Kontakte werden gepflegt und wahrscheinlich habe ich schon eine Anzahl Mails aus Versehen gelöscht. Wer Wert auf einen Kontakt legt, der sollte nicht zimperlich sein. Mails mit englischen Überschriften landen schnell im Spam-Fach. Zwei mal täglich wird die Post angesehen.
Das Erweitern und der Umbau der Homepage geht nun schnell von statten. Irgendwann wird sie vom Netz genommen, - aber vorläufig geht es immer weiter. Zähle ich den Besucherzähler von -tarzan-teresa- und die -lindebox- zusammen, dann sind es in kürze rund 100 000 Besucher. Von der Idee bis zur Realisierung war es ein weiter Weg, wobei es mich wenig interessiert, dass heute -eigene Blocks- modern sind. In der Fülle der angebotenen Blocks liegt gleich wieder die Gefahr unter zu gehen. Lindebox.de bleibt noch einige Zeit im Netz und mit meinen Meinungsäußerungen in meinem und noch anderen Foren kann vorläufig noch gerechnet werden. Freunde aus der Ukraine hätten arge Bedenken über ähnliche freimütige Äußerungen.
Die Wende brachte neben vielen schlechten Dingen aber auch einige gute Veränderungen. Jeder kann seine Meinung äußern und ich weiß auch warum. Ändern kann man ohnehin so gut wie gar nichts. Das ist für mich genug Ansporn vorerst weiter zu schreiben. Nachdenken über Probleme und deren Überwindung kann ja eigentlich nicht so verkehrt sein.
Oder?
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schön ist es in den Spreeniederungen

das mußte ja mal passieren und endlich mal selber betroffen, - aber ob es zum Umdenken reicht?

. . . . . die Linke hat`s vorgemacht, er macht`s auch, - BRAVO !
Der Ungehorsam gehört dazu, - aber gegen hausgemachte Probleme?

Keine Ahnung warum es hier, auch in anderen Foren manchmal zur Aufregung kommt, weil mit etwas mehr Gelassenheit sind die zur Schau gestellten Probleme als legitime Wortmeldungen durchaus verwertbar. Der Standpunkt, von dem Jeder die Wortmeldung betrachtet, muss auch nicht identisch sein. Temperament, Stolz, Eigenliebe, sorgen für eine bunte Mischung von Meinungen.
Eine Stunde Fahrzeit im Zug kann man verschlafen, ein Buch lesen, oder auch einer angeregten Diskussionsrunde gedanklich folgen. Beweggründe zur lauten, aber nicht unfreundlichen Diskussion gibt es viele. Etwas Alkohol spornt an und wenn sich mehrere beteiligen, dann bilden sich Lager, die unversöhnlich immer wieder neue Argumente bringen. Ich nahm zur Kenntnis, dass Studierende gut rechnen können, wie die zukünftige Tätigkeit sein wird und ein älterer Wortführer, mit seiner Frage an ewige Studenten, offensichtlich nicht auf der Höhe der Zeit zu stehen scheint.
Mit den Aussteigenden, verging die Diskussion und die restlichen Teilnehmer verstummten.
Es müssen also wenigstens zwei Teilnehmer die Lust verspüren, sich mit der eigenen Meinung im Streit zu messen. Deshalb rate ich zu mäßigen Alkoholgenuss, damit die Welt nicht die heutige Zeit verdöst.
Übrigens habe ich mich da raus gehalten, weil mir nicht daran gelegen war die Studenten, die Steuerzahler der Zukunft, zu vergnatzen. Ein Rentner darf das.
*
Das dürfte angekommen sein, was ich damit versuchte zu vermitteln. Ein anderes Problem ist durch eine Bagatelle entstanden und wird immer unheimlicher.
Man sollte sich etwas genauer überlegen, wen man, aus welchen Grund auch immer, anruft. Sicher ist, dass die Menschen in ihren Reaktionen unterschiedlich sind. Von Empfindlichkeit, bis grob ist, je nach Tagesform alles vertreten. Die Befindlichkeiten im familiären Bereich sind ernst zu nehmen, doch sollten wir, bei allem Respekt das Lachen nicht vergessen. Gründliche Wahrheitssuche in den anliegenden Problemen scheitert ohnehin an der plumpen Vereinheitlichung, an Selbstmitleid, oder an den Medikamenten die eine weiche Birne bewirken. Bei der Ursachenforschung lasse ich mal die Dinge weg, mit der wir alle mehr, oder weniger belastet sind und nähere mich dem Kern des Problems, dem Charakter eines Menschens.
Es ist doch einfacher bei der Wahrheit zu bleiben und nicht um ein, oder mehrere Probleme drumherum zu reden, zu relativieren, den Beleidigten zu spielen, oder sich in endlosen Ausreden zu verstricken.
Meine Feststellung und meine Reaktion ist gerade und einfach.
Wer die Realitäten im Leben, in der Verwandtschaft, in der Familie nicht erkennt, oder nicht akzeptieren will, der soll das tun, was er für richtig hält, aber nicht gleichzeitig die ganze Welt dafür verantwortlich machen.
Schade nur, dass man diese Worte nicht direkt an die richtige Adresse schicken kann, denn in seiner Einfalt springt er jetzt schon im Dreieck und was soll dann noch daraus werden?
Es hat ihn erwischt.
Tja, - mit 1,5 Promille ist die Pappe in arger Gefahr. Auch als Radfahrer, so sagt der Freund und Helfer(so wurde der Polizist früher mal genannt), mit erhobenen Zeigefinger. Himmelfahrt war in meiner Wohngegend für die meisten ein Tag der Familie, mit Grillen und in Verbindung mit dem Brückentag, ein Kurzurlaub.
Nach dem es ein Feiertag wurde, beruhigte sich der Vatertag. Gut kann ich mich noch an die Zeit erinnern, als sich die Glücklichen, die frei bekommen hatten, mit Schlafanzug, Strohhut, meist mit Fahrrad, zur Kneip(en)tour trafen zum Saufen, als ob der Alkohol morgen verboten werden sollte. Das Bier kostete 43 Pfennige, Würstchen mit Salat (den die meisten) nach wenigen Stunden einem Gebüsch anvertrauten. Das Schnitzel mit Beilage und Kartoffeln, so um 5,00 Mark hatte dann etwas später wieder Platz. Unser Polizist, genannt Handschelle, war mal nicht so pingelich, wie sonst, - außer bei Autofahrer, da kannte er keinen Spaß.
Nun sind diese Zeiten ein Teil unser Vergangenheit.
Der Herr Wachtmeister ist nun Bürger in Uniform geworden. Der Gebrauch des langen Knüppels ist wie der Gebrauch der Waffe nachweispflichtig, denn mit einiger Sicherheit ist mit einer Anzeige der Körperverletzung nach dem Gebrauch zu rechnen.
Da kann ich mich noch dunkel an eine Discoprügelei erinnern, wo es besser war, bei Zeiten sich zu entfernen, bevor das Rollkommando den Saal räumte. Mich haben solche Aktionen nie schrecken können und war davon nie Betroffenen.
Handschelle ist nun im Ruhestand. Er hat diesen ulkigen Namen damals bekommen, weil er Jugendliche, die er zu ungewöhnlicher Zeit im Außenbereich des ansässigen Betriebs feststellte, erst mal an den Zaun fixierte. Dann sah er nach, ob eingebrochen wurde und die Brigadekasse geklaut war. Somit hatte er meistens schon den, oder die Täter. Fahndungserfolg stets 100%. Wenn alles in Ordnung war, schickte er sie mit einer Verwarnung nach Hause. ;-)
Das wäre heute schon der Tatbestand der Freiheitsberaubung. :-)
Trotzdem ist und bleibt er ein geachteter Bürger, - unser ehemaliger Ortssheriff!
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Unglück macht krank - Krankheit macht unglücklich.
Behindertenparkplatz, offene Heckklappe, ein dünnes, klappriges Männlein, geschätzt unter 50 Jahren, leert seinen Einkaufswagen, ein gutes Dutzend Bierflaschen dabei, ohne Kasten. Auf dem ersten Blick zu sehen, dass es ihm nicht gut geht.
Moment mal,- den kenne ich vom Sehen, der war mal Polizist, gleich nach der Wende, bis vor ein paar Jahren. Schneidig war er mal an zu sehen in voller Montur, war eine imposante Erscheinung, bis er (angeblich) wegen Stasiverwicklungen aus dem Dienst entfernt wurde. Seine Frau saß auch mal genau hier an der Kasse. Auch die habe ich schon ewig lange nicht mehr gesehen, sind vermutlich geschieden, sie ist vermutlich von hier weggezogen. Somit ist die Geschichte eigentlich schon zu Ende, - wenn nicht die Gedanken weiterhin bei dem Mann und seinem schlechten Allgemeinzustand verweilen würden.
Vergleiche ziehend, darüber nachdenkend, irgendwie Mitleid empfindend wende ich mich meinen eigenen Problemen und Aufgaben zu. Ändern kann ich ohnehin nichts. Ellenbogen vor und durch. Es ist die Zeit der Allesversteher und Allesgutfinder angebrochen. Genau so oberflächlich gebe ich euch auch mal eine Grobeinschätzung, die euch sicher nicht gefallen wird und auch gar nicht soll.
Geld ohne Ende für ein bankrottes Gesellschaftssystem, gleichzeitig Kindergartenplätze und andere soziale Maßnahmen müssen nun unbedingt auf den Prüfstand, weil sie nicht mehr bezahlbar sind und im selben Atemzug wird noch von einer bankrotten DDR gefaselt, das ist schon recht abartig. Etwas launig, und rein gefühlsmäßig aus dem Bauch heraus sage ich mir, vielleicht kommt auch wieder mal eine Zeit, wo man sich dafür interessieren wird, wer sich mit dem BND, (sowie anderen, miesen Ablegern davon,) den professionellen Vermögensvernichtern, Zockern und ähnlichen Strolchen (aus Politik, Wirtschaft, die schleimigen Zuträger, Gauner und kompetenten Strategen der Bilderberger) eingelassen hat. Wendehälse haben wir ja schon zu genüge, die stets ihr Mäntelchen nach dem Wind hängen. Die Behörde, die dann später mal die entsprechenden Akten verwaltet, können wir uns dann letztendlich auch noch leisten.
Es ist schon komisch, wie und was ich alles so sehe, andere einfach nicht erkennen können. Dabei haben wir nun die Freiheit und könnten schonungslos abrechnen mit dieser Klientel von klerikalen bis weltlichen Schaumschlägern, mit so viel Dreck am Stecken, so dass es mehr als peinlich ist, hohe Ämter zu bekleiden.
Die Ostsee-Pipeline-Anbindungs-Leitung – kurz OPAL – wird Deutschland und Europa über die Nord-Stream-Pipeline mit den großen Erdgasreserven in Sibirien verbinden. Das schafft Versorgungssicherheit.
In Lubmin bei Greifswald übernimmt die OPAL das Erdgas und transportiert es über 470 Kilometer in südliche Richtung nach Olbernhau an der tschechischen Grenze. Mit der OPAL werden nicht nur Anknüpfungspunkte zur Ausspeisung von Gas in das bestehende Leitungsnetz geschaffen, sondern auch die heutigen Erdgastransitleitungen vernetzt. Das stärkt die Bedeutung Deutschlands als Drehscheibe Europas für den Wachstumsmarkt Erdgas.
Die Nachfrage nach dem umweltfreundlichsten aller fossilen Brennstoffe wird weiter steigen. Da die Produktion in Europa gleichzeitig abnimmt, wird Erdgas aus dem Ausland importiert werden müssen. Nord Stream und OPAL werden einen großen Teil dieser Bedarfslücke schließen.
sieht nicht schlecht aus
Anlässlich der heutigen Grundsteinlegung für die Ostsee-Pipeline-Anbindungs-Leitung - kurz: OPAL - in Lubmin bei Greifswald hat der Staatsekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Jochen Homann, die Bedeutung des Projekts für die Gasversorgungssicherheit in Deutschland und Europa betont.
Staatssekretär Homann: "Erdgas wird auch in Zukunft als vergleichsweise CO 2 -armer Energieträger eine wichtige Rolle bei der Energieversorgung Europas spielen müssen. Die Importabhängigkeit Deutschlands und Europas von Gaslieferungen aus Drittländern wird schon aufgrund sinkender Gasproduktion in den EU-Mitgliedstaaten in Zukunft zunehmen. Zentrale Voraussetzung für eine sichere Energieversorgung sind Investitionen in die Infrastruktur. Die heutige Grundsteinlegung ist deswegen ein großer Beitrag zur Stärkung der Energieversorgung in Deutschland und Europa."
Unter dem Gesichtspunkt der Versorgungssicherheit sind die Nord-Stream-Pipeline und die OPAL ein einheitliches Projekt. Die OPAL wird Deutschland und Europa über die Nord-Stream-Pipeline mit den Erdgasreserven in Sibirien verbinden. In Lubmin wird die OPAL das durch die Nord-Stream-Pipeline gelieferte Erdgas übernehmen und es mit einer jährlichen Kapazität von 35 Mrd. Kubikmetern über 470 Kilometer zur Verteilung in Deutschland und Europa durch Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen bis an die deutsch-tschechische Grenze transportieren.
hier kommt`s Aquarium drauf
Autor: hladam -- 25.5.2010 22:00:11
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