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Februar 2011

Nachruf auf eine Freundschaft.

 

Wir verändern uns und können es nicht ändern. Ob wir es selber wirklich merken, oder nicht, spielt im allgemeinen täglichen Allerlei keine große Rolle. Die Veränderung ist feststellbar für Jeden, - vorausgesetzt es interessiert überhaupt Jemanden. Sicher bringen die angehäuften Lebensjahre in Verbindung mit den Erfahrungen und dem jeweiligen Charakter des Menschen Stimmungen hervor, die nicht immer leicht nachvollziehbar sind. Es wäre ja auch ein Wunder, wenn wir alle gleich ticken würden. Dass nun der Begriff Freundschaft in der zweiten Lebenshälfte neu definiert werden muss, war eine unerwartete Überraschung. Es gibt scheinbar keine Selbstverständlichkeiten, logisch berechenbares Verhalten, weil ganz offensichtlich mit der Anhäufung von Lebensjahren für einige Freunde der Tunnelblick beginnt (oder waren es vielleicht nie echte Freunde?). Großzügigkeit ohne Neid und Missgunst gepaart mit zu erwartender Ehrlichkeit, die nie verletzend wird, ganz sicher ein stabiles Gerüst für eine Freundschaft. Belastungen durch Worte, Meinungen und Verdächtigungen können einer echten Freundschaft nichts anhaben, - so sollte man meinen. Doch wahrscheinlich war die Freundschaft nicht annähernd so ehern, wie gedacht. Wohl an denn, - verabschieden wir uns also von einem Teil der Menschen, die wir für Freunde gehalten haben. Offen bleibend und neue Freunde erwartend begrüßen wir die entstandene Situation, die die Spreu vom Weizen trennte.

 

Was ist denn ein überhaupt ein Freund?

Ein Mensch, der uns wichtig ist, der sich bemüht uns, oder unsere Handlungen zu verstehen, zu akzeptieren, ohne dass wir ihm erst lange Begründungen liefern müssen, auf den man sich verlassen kann. Weil Freundschaft auch ein Gefühl ist, bedarf es eigentlich nicht dieser vielen Worte.

Schauen wir mal, ob ich Recht habe?!



Bodo, ich bin stark erkältet, aber ich habe kein Fieber. Deine Sorge ist unbegründet. Eine genaue Beschreibung des oben beschriebenen Nachrufs ist mir zu kompliziert. Ursachen und Wirkung wäre immer angreifbar und stände im Verdacht schön gefärbt zu sein. Deshalb lasse ich eine vermeintlich exakte Beschreibung des sicher schon vor einiger Zeit begonnene Prozesses vermissen, um mich unnötiger Kritik zu entziehen. Noch einfacher und besser wäre es gewesen kein Wort darüber zu verlieren.
So möchte ich das einfach mal stehen lassen, - aber gut dass wir mal darüber gesprochen haben.

Meine Erkältung (weiß der Teufel wie ich dazu kam, denn ich gehe fast immer korrekt und zweckmäßig gekleidet aus dem Haus) lässt nach. Vorsichtshalber habe ich auf meine Nebentätigkeit verzichtet und mich entschuldigt. Es ist bei der Unzuverlässigkeit der Züge zu gefährlich. Das ist nun mal das Privileg eines Rentners, zu arbeiten wann es ihm passt. Habe keine Lust auf die Verspätungen, Zug-Ausfälle und somit einen sicheren gesundheitlich Rückschlag. Es geht ganz sicher auch ohne mich weiter.



   


Bodo meint, dass es durch diesen Nachruf Irritationen bei einigen meiner alten Stammbesuchern gibt.
Deshalb setze ich dazu, dass es sich um eine Freundin meiner Frau handelt und um sonst weiter nichts.




           mmmarktimwintyyy


         dddioxenyyy .... die Stasi wars !


        eeesssoopreissyy


                                  ...... die sind auch für den Benzinpreis verantwortlich, - bin ich mir sicher!

       wwwettersssyy
                                                                                              
und so wird das Wetter gemacht



 Ende Januar bis Anfang Februar machte mich eine Erkältung fertig. Dazu kam noch etwas Aufregung mit einem befreundeten Diskutanten aus meinem Forum, der durch finanzielle und familiäre Probleme "aus der Kurve getragen wurde". Leider ist die Einflußnahme nur bedingt möglich, denn "Jeder ist seines (eigenen) Glückes Schmied". Darüber sprechen kann nicht schaden.

Ganz offensichtlich haben wir einen ganz unterschiedlichen Horizont, doch was wir uns aus der Vergangenheit lernten, sollte für eine bessere Zukunft reichen.

Endtäuschung, Verbitterung ist oft in den Worten wahrnehmbar. Die Erfahrungen, welche zu solch einer persönlichen Einstellung geführt haben, müssten durch die Ereignisse der letzten 20 Jahre beeindruckt sein.Vorteile und Nachteile der Selbstverwaltung mit Volkseigentum unterscheidet sich nun mal von Entscheidungen der heutigen Ämter, die nach besten Wissen und Gewissen mit dem gesellschaftliche Eigentum umgehen müssen. Bei allem Hin und Her gibt es aber Spielräume und Kann-Bestimmungen, die aber nicht im Selbstlauf entstehen, sondern über die man mit guten Argumenten verhandeln muss. Also ist Reden Gold und Schweigen ein fataler, unverzeihlicher Fehler.

   Wenn man schon in der zweiten Lebenshälfte ist, dann wiegen die Argumente schwerer. Sich auf das Wesentliche konzentrieren und stets nachfragen, Verbündete suchen, es zu keinem verbindlichen Gerichtsurteil kommen lassen. Aufschub, Verzögerung erreichen, neue Fakten zur Situation veranschaulichen, um Verständnis werben und nichts dem Selbstlauf überlassen.


Bodo meint dazu:" ..... sprichst in Rätseln .... ".
Richtig, - ...... aber Name und Adresse kann nicht dazu getan werden. Warum dann überhaupt erwähnen?
Weil es im Februar 11 war und ich noch mal etwas dazu schreiben werde, wenn die Zeit reiv dafür ist.



*

                                                  Hier mal ein schönes Bild vom Comandante Che  Guevara.

              ycheinleipzihyx

                                                                                    

         nazisindresden

  

        polizeidurchsucht


Aber nun mal einige andere, ganz persönliche Gedanken.


Von meinem Wohlfühlgewicht habe ich mich nun schon um einige bis viele, Kilogramm entfernt. Mit ständig wachsender Sportuntauglichkeit ist zu befürchten, dass diese Entwicklung unumkehrbar geworden ist. Die Kurzatmigkeit ist auch nicht nur auf eine Herzinsuffizienz zurück zu führen. Das eine Übel bewirkt weitere, die Sonntagsparadehosen, die stets noch etwas Spiel hatten, sitzen nun schon knapp. Es existiert ein nachhaltiges Ruhebedürfnis nach opulentem Mittagsessen. Zum Kaffee gab es oft mehrere Stück Kuchen. Mit leichtem Widerwillen werden notwendige Arbeiten in der häuslichen Wirtschaft erledigt. Dem Abendbrot folgte die Tagesschau, Kartenspiele auf dem PC, Kontrolle und Beantwortung der elektronischen Post, sowie mit dem Hund noch mal raus, dann die Nachtruhe.
Weder Hausarbeiten, noch Radfahren mit dem Hund bewahrten vor dem fortschreitenden Übergewicht. Deshalb ist es an der Zeit Maßnahmen zu ergreifen. Diesem teuren Irrtum mit den verschiedensten Nahrungsergänzungsmittel fange ich gar nicht erst an, denn das einigste was dann dünner wird ist die Geldbörse. Es bleibt dann nur noch die harte Variante, - weniger zu essen.
Mit dieser Erkenntnis allein ist das Gewicht aber noch lange nicht reduziert. Dazu gehört viel Selbstbeherrschung und Disziplin. Denkbar schlecht wäre es seine Gewohnheiten bei zu behalten. Ein Kompromiss muss her, um Gesundheit und ein körperliches Wohlbefinden zu erhalten. Die Nahrungsaufnahme wenigstens etwas zu reduzieren.
Rückblickend ist erwähnenswert wie ich mal sehr schnell Gewicht verlor, als ich im Krankenhaus lag und nicht zur Toilette aufstehen durfte. In meiner Logik wurde dieser Gang überflüssig, wenn ich nichts mehr aß. Da die Kontrolle sehr oberflächlich durch die ohnehin überlasteten Schwestern war, gelang es mir nicht aufzufallen und in knapp 6 Wochen 20 kg ab zu nehmen. Wobei es mir nicht um die Gewichtsreduzierung ging, sondern um Vermeidung des Gebrauchs des Bettgeschirrs. Ich sagte mir damals, was nicht rein ging braucht dann auch nicht raus und es hatte weitestgehend funktioniert. Natürlich hatte ich dafür um ein mehrfaches dafür getrunken. Nach dem Krankenhausaufenthalt war meine äußerliche Veränderung
Solche Gewaltkuren sind heute nicht mehr möglich, weil die täglich einzunehmenden Medikamente bei leeren Magen sich mehr Schaden anrichten, als positiv auf meinen Körper einwirken würden.

Auch Arbeits,- und Lebensbedingungen wirken auf jeden Menschen ein. Meine bisherige Tätigkeit ist gekennzeichnet von einer Vielzahl von Überraschungen. Wenn man mit vielen Menschen zu tun hat, dann ist es ratsam eine positiv wirkende Erscheinung zu sein. Nur wenn etwas Respekt vorhanden ist, kommt man unkompliziert miteinander aus. Mit Erstaunen stelle ich fest, dass innerhalb eines Jahres einige Vorgesetzte und Objektverantwortliche entlassen wurden. Gründe und Hintergründe liegen meistens beim zu betreuenden Kunden. Und schon sind wir wieder beim Körperumpfang. Dicke sind gemütlich, in der Regel friedlich, sicher auch phlegmatisch bis faul. Sie haben (jedenfalls die, die ich kenne) von Hause aus die nötigen starken Nerven und setzen sich in allen Lebenslagen durch, weil sie ein realistisches, logisches Denken und ein (Gewichtsbedingtes) starkes Stehvermögen haben.
In der DDR habe ich oft und gerne mal die Firma gewechselt. Immer wenn es mir an einem Arbeitsort langweilig wurde, so nach spätestens fünf Jahren, suchte ich neue Herausforderungen. Dadurch sammelte ich eine Menge Erfahrungen, Berechtigungsscheine, Qualifizierungen und lernte viele charakterlich verschiedene Menschen kennen. Als gutmütiger, umgänglicher, selbstbewusster Mensch hatte ich nie Schwierigkeiten bei den verschiedensten Tätigkeiten.
In der BRD änderte sich das schlagartig, denn Arbeitsstellen wurden knapp. Gewechselt wurde nur wenn die Firma zugemacht, also liquidiert wurde und das musste ich leider mehrmals erleben. Ein weiterer Aspekt, der oft nicht zur Einstellung führte, war das fortgeschrittene Alter. Als über 50 jähriger wurde man gleich, oder später schriftlich abgelehnt. Wobei die Formulierung der Absage eine Überqualifizierung für die Arbeitsstelle. Zur Berentung zu jung und für die Arbeit zu alt, - das war eine ganz neue, bittere Erfahrung. Für die Selbständigkeit und den damit verbundenen finanziellen Risiken war es auch zu spät, denn die Großen fressen die Kleinen und was übrig bleibt sind Schulden und Gerätschaften, die dann verschleudert werden. Somit kam die feindliche Übernahme der DDR durch die BRD für mich gut 20 Jahre zu spät. Es gibt solche Typen wie mich massenhaft. Das ist im so genanntem Einigungsvertrag nicht berücksichtigt worden, wie auch das Problem des Eigentums bei DDR- Pachtgrundstücken (Alteigentümer) und Mieterhöhungen, Steigerungen bei den Preisen für Energie und Treibstoffe.
Aus stolzen, selbstbewussten DDR-Bürgern wurden sehr schnell fast mittellose Bittsteller bei Behörden, deren Mechanismen fast nie zu verstehen sind. Wenn man die 40 schweren, arbeitsreichen, Aufbau-Jahre, nach dem 2. Weltkrieg, in der DDR betrachtet, drängt sich die Frage auf, wo das Erarbeitete von unseren Eltern und von uns selber geblieben ist. Zertrümmert, enteignet, wieder aufgebaut, sind doch Werte entstanden. Eine Industrie wurde wieder errichtet, die mit der Wende, mit allen Arbeitsplätzen zu 80% abgewickelt, vernichtet wurde. Mit Hilfe der Treuhand (kriminelle Vereinigung, die das Volkseigentum in Privateigentum umwandeln sollte, unter der Maßnahme, dass Betriebe modernisiert und wettbewerbsfähig werden, damit möglichst wenig Arbeitslosigkeit entsteht) wurden Konten geplündert, Fördermittel in die West-Betriebe umgeleitet und diese fast geschenkten Immobilien teuer verhökert. Bei so viel krimineller Energie der Treuhändler und so genannten Investoren klingt es wie Hohn, wenn der Arbeiter aus der ehemaligen DDR sich anhören muss, dass die DDR ein Unrechtsstaat gewesen ist. Das wiederum ist keine stichhaltige Entschuldigung für die Missachtung der Lebensleistung von Millionen Werktätigen. Wenn man es zulässt dass Perlen vor die Säue geworfen wurden. Eine unverzeihliche Arroganz der Verantwortlichen gegenüber den Brüdern und Schwestern aus der ehemaligen Sowjetzone.
Nun wird sicher die Frage gestellt, was kriminelle Handlungen mit dem Unrecht in der DDR zu tun hat. Dabei ist es ganz einfach zu verstehen. Vergleicht man die heute gepriesene Demokratie mit den Machenschaften der Wendezeit, wird man zu dem Schluss kommen, dass so etwas nur in dieser westlichen Freiheit und Demokratie möglich war. Deshalb lehne ich diese verlogenen Wordhülsen, ohne praktischen Wert für das Volk ab und finde ein Regime das Lohn und Brot für Alle garantierte sinnvoller, als die Freiheit für Spekulanten und das trickreiche Ränkespiel von Demokraten, die nur den Banken und Konzernen freies Spiel lassen hunderte von Milliarden Euros (wo noch nachfolgende Generationen für blechen müssen) straflos zu verzocken.
Da lobe ich mir den verblichenen, störrischen, uneinsichtigen, undemokratischen, unfreien Staat DDR (mit der überalterten Führungsriege um Honecker), in dem so etwas nicht möglich gewesen wäre!

                  yeswerdenmehrxxy

                          xtanzenderxysa              bvyhabeinenxxsy        xtanzenderxysa  
                 cyhochseilcxy

                           cxxgeburtstagxxs                              xcyygeldewyx

         xyfedjayyx

                    xyaufwaertsvxy

                           Aufwärts geht sooooo ..... !    ;-)

                 xyslavotayy


                    xxyleckmichdyxy


             yxflussbettsxdy

            hyxgsosobyx

        

              xysayaufregerfegrxy

               die Aufregung im Februar auf einem Blick

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Autor: hladam -- 27.2.2011 8:43:30

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