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April 2012 (April April - der macht was er will !)

                iindersbahnii

Fuck you!
Ich gebe es zu, ich habe so meine Schwierigkeiten mit solchen beschissenen amerikanischen, ins Neudeutsche übernommenen Worten, die mit "jup-twoi-mat" vergleichbar wären. Bei Konfrontationen, bei Meinungsverschiedenheiten, Handgreiflichkeiten ernsterer Art ist so etwas immer öfter zu hören. Diese Worte lassen an Unfreundlichkeit keine Wünsche offen. Ich werde den Verdacht nicht los, dass nur unverschämtes Verhalten die Leute heute beeindruckt und dem Krakeeler Respekt verschafft. Da könnte man meinen:"Kein Schwanz ist so hart, wie das Leben". Die freundlichen Weicheier, wie ich verlieren scheinbar immer mehr Terrain, - hat man den Eindruck, wenn man sich im täglichen Feierabendverkehr, oder im morgendlichen Berufsverkehr, auch in den öffentchen Verkehrsmitteln bewegen muss. "Frech kommt weiter" ist aber nicht meine persönliche Devise und der größte Teil Mitreisender ist eben so unangenehm berührt. Ich hätte lieber einen freundschaftlicheren, höflichen Ton. Sicher habe nur ich immer solche schrecklichen Begegnungen, wie letzten Freitag.
Gemeinsamkeit ist das Gegenteil von Vereinzelung. Auf dem morgendlichen Weg zur Arbeit, schaue ich mir die Gesichter, die Anzugsordnung und womit sich meine Mitmenschen beschäftigen an. In der, von idiotischen Wandalen zerkratzten Glasscheibe sehe ich mich selber kritisch dazu passend, manchmal auch unpassend. Dann zerbreche ich mir den Kopf, warum wohl manch Mittdreißiger sich ein Tuch, wie ein Pirat um den Kopf gebunden hat? Die Pudelmützen sind nun im Frühjahr weniger geworden, auch die Basecaps, Schirmmützen und normale Herrenhüte sogar ganz selten. Modeerscheinungen, wie die kahl rasierten Schädel, neuerdings schon mit unvermeidlichen Ohrringen bei Männern, gefallen mir ganz und gar nicht. Mir bleibt auch der Sinn von dutzenden kleinen Ringen an den Ohren junger Männer verborgen. Richtig ablehnen tue ich ausgeweitete Ohrläppchen und den Ring durch die Nase. Wenn dann noch der Rüssel anfängt zu niesen, dann möchte ich am liebsten laut protestieren, - was ich aber nicht tue, sondern lieber, wenn die Mögchkeit besteht, den Sitzplatz fluchtartig wechsele. Durch meine kürzlich überstandene Hüftoperation bin ich beim Treppensteigen selber zum Hindernis für andere, eilige Zeitgenossen geworden. Wenn eine Dame mittleren alters dann vor sich hinblubbert, weil sie vielleicht Trunkenheit bei mir vermutete, denke ich verständnisvoll an die gestrige Begebenheit zurück. Getreu der telefonischen Anweisung besorge ich noch ein Brot und etwas Kaffeesahne und muss entsetzt feststellen, dass die Kassiererin in absoluter Zeitlupe arbeitet, so dass ich beinahe meinen Anschlusszug verpasst hätte. In solchen Situationen vermeide ich böse Kommentare und Hektik, weil es sonst zu 100% schief geht. In stiller Wut hätte ich das Mädel ohrfeigen können, was ich natürlich nie im Leben machen würde. Mit einem Kraftausdruck beim Einsteigen konnte ich die angestaute Aggression abbauen. So gibt es kühl betrachtet, unter den Menschen, wenig was verbindet, uns einigt. Der kleine Schweinehund liegt uns näher als der freundliche Begleiter. Zweifellos machen sich ganze Industriezweige die Grundstimmung der geplagten, gestressten Bahnfahrer zu Nutze. Kleine Belohnungen, die kalorienreichen Trostspender gibt es massenhaft am Kiosk, auf dem Bahnsteig in Form von Schokoriegeln, Bonbons, oder Cappuccinos. Der MP3-Player, das Handy-Radio lenken ab von der meist traurigen Hast auf dem Weg zur Arbeit. Kleine PCs, Spielkonsolen im Jackentaschenformat machen aus erwachsenen, bzw. heranwachsenden Menschen kleine Daddel-Idioten. Kein Interesse mehr für die Umwelt, so lange das nächste Level noch nicht geschafft ist. Dann schnell Umsteigen und einem Behinderten, oder einer Mutter mit Kleinkind seinen Sitzplatz anbieten, kommt nicht in Frage, lieber die Augen fest zu machen. Die Eile müsste auch nicht sein, nähme man einen Zug früher, jedoch der Sitzplatz ist auch dann nicht garantiert. Wo du gehst und stehst sind Gepäckstücke, oder müde Schlaffis im Wege. Das war mir eigentlich schon vor Jahrzehnten unklar, wie man mit diesen Leuten "den Sozialismus aufbauen" sollte. Aber es ging und geht heute immer um den Menschen und deren Bedürfnisse. Den Blick auf Außerlichkeiten lasse ich nun mal bei Seite umd komme zum Kern meines Beitrags. Es stresst mir sauer auf, wenn ich Kommentare zu Verbrechen in der Presse lese. Es wird ohne Ausnahme immer eine strengere, härtere Bestrafung gefordert. Dabei wird vergessen dass die Unkultur schon im täglichen Umgang beginnt, sich in der kaltschnäuzigen Berichterstattung in den Medien fortsetzt und in der Arroganz zu vermeintlich ärmeren Ländern und Völkern auf die Spitze getrieben wird. Natürlich gibt es nicht wenige Menschen mit Migrationshintergrund, die sich wegen Benachteiligung brutal benehmen. Es sind aber Kinder dieses Systems, die meinen sich nur so behaupten zu können. Diese Entwicklung muss man stoppen. Leicht gesagt, aber ohne Abkehr von der gegenwärtigen Ellenbogengesellschaft wird das nichts werden. Verändern müssen wir das, - wir, die wir einsehen dass die Welt andere Vorzeichen, Ziele und Ergebnisse braucht. Der politische Erfolg der Piratenpartei macht mir Hoffnung, dass eine Wende möglich ist. Zum x'ten Male sage ich euch, dass es nicht auf das Wort kommunistische, sozialistische Partei ankommt. Somit entgehen wir den schweren Propaganda-Geschützen der Klassengegner. Sie sagen doch nichts weiter als dass der Sozialismus nicht durchführbar ist, weil er der menschlichen Natur widerspricht. Dabei ist es wichtig die Lehren der Klassiker des ML konsequent zu beherzigen und aus Fehlern zu lernen. Die Menschen können sich weiter entwickeln, davon bin ich überzeugt.

Etwas möchte ich noch erwähnen. Auch wenn es nun einseitig negativ erscheint, dass mein Eindruck nicht den Alltag umfassend darstellen kann, ist ohnehin klar. S-Bhf. Hackescher Markt stehe ich schon an der Tür, weil die nächste Bhf. Alexanderplatz ist, wo ich in den Regionalverkehr umsteigen mochte. Ein Mann schob einen leeren Rollstuhl rein. Etwas ungepflegte Erscheinung, unbestimmbares Alter, vielleicht um die 50 Jahre. Im Abteil verbreitete sich schlagartig ein beißender Gestank, - schwer zu sagen ob nach Schweinestall, - oder Rinderstallgülle, aber auf jeden Fall so abartig, dass ich froh war dass ich aussteigen konnte. Lautstark beschimpfte der Stinker die Leute als faule, fette Schweine und Alkoholiker, dann lies er seinen zusammenklappbaren Rollstuhl im Gang stehen und forderte einen Sitzplatz. Seine Trainingshose war von innen her, durch Inkontinenz und Durchfall einer Landkarte ähnlich. Er war weder bedauernswert, noch hilflos, - er war die personifizierte menschliche Gemeinheit. Es ist kaum wahrscheinlich, dass er mal so alt wird, wie er jetzt schon aussieht. Von dieser Art leben Tausende in der Großstadt, zumeist unbemerkt an Plätzen, die wir nicht kennen. Mit solchen Gedanken beim Umsteigen, Richtung Heimat, wollte auch ich mich nicht belasten. Jedoch baute sich im Zug schon der nächste Klient auf, um seinen Spruch auf zu sagen, der eine Obdachlosen-Zeitung anpreiste. Saubere und relativ ordentlich gekleidete, mit etwas zaghafte Stimme war sein Auftritt. Ich gab ihm ein par Münzen und verzichtete auf die Zeitung. Dem nächsten Typen auf meinem Zielbahnhof, der mich nach ein bisschen Kleingeld fragte, sagte ich dann wahrheitsgemäß, dass ich kein Kleingeld mehr habe, was der mit bedeutungsvollem Augenaufschlag quittierte. Sehe ich aus wie Rockefeller?
Mal abgesehen, dass es Schnorrer und Alkoholiker zu jeder Zeit gegeben hat, kann ich mich an solche Typen im S-Bahn-Bereich zur DDR-Zeit nicht erinnern. Die tauchten nach der Wende plötzlich auf, sind ganz offensichtlich der menschliche Unrat des kapitalistischen Systems. Oder in gegauckter Ausdrucksweise kann man diese Individuen als absolut frei bezeichnen. Ich bin da in meinen Ansichten etwas befangener und wurde diese Menschen, zu ihrer eigenen Sicherheit und Unversehrtheit einsammeln, entgiften und versuchen sie wieder an nützliche Arbeit zu gewöhnen. Im eigenen Interesse und um der Gesellschaft Schaden zu verhindern. Freiheit des Einzelnen kann nur so weit gehen, wie die Rahmenbedingungen der Menschengemeinschaft es zulassen. Freiheit bedeutet auch gegenseitige Verantwortung zu Übernehmen und an die Zukunft zu denken.
Eigentlich zu viele Worte für eine Selbstverständlichkeit.

                   rrregenrrrr

                  aaaprilwetteraaa

                 wwwulfwwww

                kkklitschkoskkk

               bbbbenzinbbbb

              kkkklinikumkkk

             bbbesuchbbbb

            rrrudirrrr

            ooosternooo

            aaaugenzuaaaa


Das verklärte DDR-Bild.

Es sollte besser "Das verkehrte DDR-Bild" heißen, was aber auch keine genaue Aussage sein kann. Was sollte am DDR-Bild verkehrt gewesen sein. Es gab nur die eine DDR und die war so. Ein Urteil sollte nur abgeben, der in der DDR gelebt hat. So verhalt es sich auch mit den Begriffen Recht, oder Unrecht und dem Sinn oder Unsinn, der mit den Worten Demokratie und Diktatur pausenlos verbreitet wird. Es herrschte die Diktatur des Proletariats und diese befand sich im Einklang mit dem demokratischen Zentralismus. Missetäter wurden verfolgt und Gerichte bewerteten nach dem Gesetz, aber erst wenn Konfliktkommission im Betrieb oder Schiedsstelle im Wohngebiet, je nach schwere der Tat. Rechtsanwalte gab es nur in Städten, aber nicht gleich zu Hunderten. Ehescheidungen konnten nicht zu sozialen Notlagen fuhren. Allein erziehende Mutter bekam jegliche Unterstützung. Alle diese Vorzuge konnte man genießen, man musste nur beweisen, dass man ein nützliches Mitglied der Gesellschaft war. Deshalb war es für Verwandte von Leuten, die hohe Ämter bekleideten, oder von Prominenten, von Künstlern, von selbstständigen Handwerkern, ein leichtes an Dinge zu kommen, die absolute Mangelwahre ren. Burger mit spendabler Westverwandschaft fühlte sich sicher wie im Schlaraffenland. Durch diese ungleichen Bedingungen und die verlogenen Westmedien wuchs die Unzufriedenheit im Volk, bis sich 89 das Ende der DDR ankündigte. Die DDR-Bürger konnten es sich nicht vorstellen, dass in wenigen Jahren nicht mehr ihre Arbeitskraft gefragt war, sondern nur ihr Konsumverhalten.

Jawohl es gibt sie, die Buerger, die sich in vielen Dingen noch gern an die DDR denken. Das sind Menschen wie du und ich, die nicht so einfach, weil kritiklos, zur Tagesordnung übergehen können, ohne daran zu denken, dass viele heute unerreichbare Dinge schon mal eine Selbstverständlichkeit waren. Auch Dinge, die heute und in der Zukunft, noch erfunden werden, hatten wir schon mal. Wiederverwendung und das Sammeln von Wertstoffen ist doch ein alter Hut. Sparsamer Umgang mit Geld und Gütern hatte man bei der Annektion der DDR besser mit übernehmen sollen .Offensichtlich ist das Leben im Westen doch nicht so einfach. Mal abgesehen von den vielen Menschen, die heute zu Tage alimentiert werden müssen, sind auch die noch in Arbeit  stehenden nicht so froh, weil sie zur Miete noch Geld vom Amt beantragen müssen, weil sich das Leben kurzfristig ändern kann. Als Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel, schaue ich oft zu früher Stunde in die nachdenklichen, müde, genervte, Gesichter. Von Überheblichkeit keine Spur, viele sind in Arbeitsklamotten, haben keine Scheu die Veloursitze zu beschmutzen, 80% der Fahrgäste schlafen, der Rest im Gespräch, oder lesend. In kurzen Zeiträumen ändern sich die Gepflogenheiten. Einige schleppen, vor allem Frauen einen verschließbaren Plastebehälter mit Kaffee mit, der die ganze Fahrt über in der Hand bleibt. Ein seltsames Bild, wo ich den Verdacht nicht loswerde, dass die Pose zu Hause vor dem Spiegel einstudiert wurde. Bei meinen Beobachtungen stelle ich manchmal Vergleiche an zu früheren Zeiten, oder den Bildern, die sich mir in Moskau, Minsk, Kiew eingeprägt haben. Abgesehen von den anders gestalteten Verkehrsmitteln, Gerüchen, Geräuschen und Fahrkomfort, fällt mir auf, dass in Berlin die Frauen, vor allem die jungen Frauen grau in grau, achtlos gekleidet sind. In den osteuropäischen Ländern ist mehr Scharm, schick und modischer Schick schnack. Als alter, unattraktiver Mann, fehlt mir schlichte Eleganz, die ich in Berlin nur sehr selten erkennen kann, mal abgesehen von den Frauen, die immer gut aussehen, egal was sie an haben. Eine weitere Unart scheint die Vorliebe der Jugend für Tatoos zu sein, die sich hoffentlich bald erledigt hat. Was da an geballter Hässlichkeit im Sommer zu sehen ist, geht auf keine Kuhhaut.

Was haben G. Grass und M. Honecker gemeinsam?

Eigentlich so gut wie gar nichts und doch entzünden sich die Meinungen, besonders die der Meinungsmacher. Anders denken, besorgte Kritik wird übel genommen. Das noch vom größten Teil Menschen, die sich mit der korrekten Aussage, mit Text und politischer Wahrheit nicht im Geringsten beschäftigt haben. Frau Honecker brachte im TV-Interview zum Ausdruck, dass die heutigen Kriege um Öl, Gas und andere Naturschätze, getarnt als Demokratiebestrebungen, nur möglich wurden, weil das Gegengewicht fehlt, die sozialistische Staatengemeinschaft, der militärische Ostblock mit Freundschaft, - und Beistandsverträgen.


               sssbahnwagonsss

                  sssbahnjugendsss


                 sssbahnpreisesss

                sssbahnbildsss


             sscheintkzstss

             . . . .  was mich aufregt scheint aber NIEMANDEN zu stören !?!


            klerikales

           osterstrauss

         geburtstagskarte

         osterkuchen


                                                        Natürlich gab es vor und nach Ostern Besuch.


                                    bbbesuch001

                                   bbbesuch001bbb

                 bbbesuch002

                bbbesuch004

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                An der Tankstelle hört der Spaß auf, da ist nix mehr SUPER beim Super !

             bbbesuch006a Gegenbesuch

            bbbesuch006c

             bbbesuch006e

            bbbesuch006f

                                                                                                          . . . . und kommt gut nach Hause !

         

           heimfahrt001a


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                      kkalendeblattkk

          ppppascapppx1

         kkrankenhkk

           ein par Tage war Rudi zu Hause ........

        rrrudigehtsrrr


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     bbbeimbettenmachen


   sssontagsflohmsss


 

Seit der Übernahme der DDR durch die BRD gehöre ich keiner Partei mehr an. Der Zwiespalt Realität und staatlich festgelegter Wahrheit führte in den Untergang einer Gesellschaftsordnung, die vom politischen Ansatz besser, weil menschlicher war. Gerade deshalb war es auch möglich sie so einfach durch das Volk zu beseitigen. Nicht zu vergessen die 40 Jahre Lug und Betrug,  Einmischung, Alleinvertretungsanspruch, Boykottpolitik, Abwerbung der Menschen haben viel Geld und Mühe gekostet und  wurden 1989 belohnt. Der schöne Anschein ist lange vorüber und die Menschen sind  im Sein, im Alltag mit Krise, Arbeitslosigkeit, sowie fühlbarem, auch sichtbarem sozialem Elend angekommen. Alles Dinge, die sich gewiss Keiner so hat vorstellen können.

Im Land von Marx und Engels hat sich in den letzten 100 Jahren vieles verändert. Zwei Kriege, zwei Niederlagen und zwei deutsche Staaten in zwei gegnerische Militärbündnissen, -  nun  ein  vereintes Deutschland. Eine abgebaute Mauer, die weiter in den Köpfen existiert und staatlich gepflegt wird.  Das wurde erst nach 40 Jahren, durch die Niederlage, dem politischen Bankrott der DDR möglich. Die Parteien die sich LINKS nannten, nach dem Untergang des sozialistischen Lagers sich erhalten konnten, behielten einen Stamm von Mitgliedern, die sich ihrer tragenden Rolle durchaus bewusst waren, die im Laufe der Zeit ihren ganz eigenen Platz fanden. Da ist die Idee der Zusammenlegung aller linken Parteien und Gruppierungen eine schon zwingend logische Schlussfolgerung, aber aus oben genanntem Grund für viele nicht so ohne weiteres zu akzeptieren. Unterordnen, sich einfügen und das gemeinsame große Ziel erreichen erfordert hohe Disziplin. Wer wird eine Logik als höhere Instanz anerkennen?  Mit dem bedingungslosen Einreihen ist das so eine Sache, denn Zweifel setzen ein, wo Opfer gebracht werden müssen.  Wir alle haben in unserem Leben die Erfahrung gemacht, dass Kritik und Wachsamkeit, im eigenen Interesse immer angebracht ist. Deshalb wäre eine spontan entstandene Partei, wie z.B. die Piratenpartei der goldene Mittelweg zur Durchsetzung hoher Ziele, wie Gerechtigkeit, Demokratie und Wille der Menschen als oberstes Ziel. Jedem Recht getan ist eine Kunst die Niemand kann. Auch wenn die Piraten sich vorwiegend auf alles stürzen, was zur digitalen Welt gehört, berühren digitale Probleme immer auch die reale Welt, in einer Wechselwirkung. Noch ist kein Dogma, keine Ideologie zu erkennen. Linke Parteien haben ihre festen Vorbilder, sind Marx, Lenin, Stalin, Che, oder Mao verpflichtet und bekennen sich zur Diktatur des Proletariats. Das hat zumindest eine berechenbare Richtung, gibt aber auch den kapitalistischen, imperialistischen bis faschistischen Gegnern die Möglichkeit die gemachten Fehler aus der Zeitgeschichte, gewürzt mit Lügen, als Totschlagargumente zu nutzen. Das gipfelt dann stets in den direkten Vergleich Sozialismus und Faschismus. Die zusammengerechneten Millionen Opfer aus dem Schwarzbuch des Kommunismus sind gegen die vielen  Opfer, die es weltweit in der Zeit der Entwicklung des Imperialismus und Zionismus gegeben hat und noch geben wird, geringer an zu sehen. Hunger, Erniedrigung und Vertreibung im Namen von Demokratie und Freiheit auf der einen Seite gegen Gleichheit, Brüderlichkeit, soziale Gerechtigkeit auf der anderen Seite. Das ergibt die Frage, wie man das durchsetzen kann. Natürlich nur im revolutionären Kampf und da wirft man natürlich nicht mit Wattebällchen, denn es geht um Macht, Einfluss und Reichtum einer kleinen, einflussreichen, elitären Gruppe, über alle Ländergrenzen, mit einem hörigen Medienapparat und einer riesigen Menge von Hofschranzen, die als Politiker nur den Machterhalt des Systems als ihre ureigenste Aufgabe sehen. Anstatt dem eigenen Gewissen, sind sie dem Kapital verpflichtet. 


                




                       Urnenbeisetzung  von Tante Elsbeth (geb. 1917) am  Freitag dem 27.04.12


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                      Das war`s, das Wetter war sehr schön, der erste wirklich warme Tag nach langer Zeit.

               vvtulp   vvvalskype                                                                                   

In kürze ist er da, - der 1. Mai.  Zum Kampftag mal einige Gedanken.

Sturm im Wasserglas
Mit dieser Überschrift habe ich den gesamten Inhalt meines Beitrags vorweggenommen. Möchte begründen, warum es vorläufig in Deutschland und den meisten europäischen Ländern nicht möglich ist, die Machtverhältnisse revolutionär zu verändern. Es liegt nicht am theoretischen Wissen um die Mechanismen im alltäglichen Kapitalismus, sondern an der Vielzahl der mündigen Bürger, die sich als Einzelkämpfer, für ihre eigenen persönlichen Probleme verstehen. Helfe dir selbst, dann hilft dir Gott. Hat seit je her seine Gültigkeit behalten. Wenn ich in die Augen der BMW, Mercedes, oder Geländewagenfahrer schaue, dann sehe ich die Zufriedenheit, wie vor mehr als zwei Jahrzehnten, bei den Fahrern der 1500`ter Lada, oder Wartburgfahrer (mit VW-Motor). Der grundlegende Unterschied liegt nur darin, dass der Lada damals bezahlt war und der Kraftprotz von heute, bei zu vielem Kredit-Abenteuern Pleite ist und die Talfahrt bis zum Totalverlust, Ehescheidung, Alkoholmissbrauch, Arbeitslosigkeit, Diebstahl, Betrug, Wohnungsverlust führen wird. Das sieht jeder Mitmensch und nimmt keinen Anstoß daran, dass sich nur die robusten, bis aalglatten Schlaumeier durchsetzen. Die hatten damals keine Zeit sich um sozialistische Moral und Ethik zu kümmern, wie auch heute keine Schuldgefühle bekommen, wenn sie Jemanden übers Ohr hauen.
Arbeit ist zur Wahre geworden und die PC`s auf dem Amt spucken fast nur noch Arbeitsstellen über Leiharbeitsfirmen aus. Rette sich, wer kann und mache stets einen guten Eindruck auf die Umwelt, dann verläuft dein Leben wie in einem Hamsterrad und du hast Bewegung. Das Misstrauen sitzt tief, wenn du von selbstlosen Menschen hörst, denn auch die müssen ihren Lebensunterhalt bestreiten. Das herrschende Gesellschaftssystem diszipliniert die Untertanen nicht mit Losungen, sondern mit Krediten, die jeglichen Spielraum für revolutionäres Verhalten auf Dauer unterbinden. Hast du Arbeit, bekommst du Kredit. Gehst du zur Demonstration, die mit Knüppeln der Polizei bearbeitet wird, zu Verhaftung führen kann, dann kann Arbeitsunfähigkeit eintreten und du bist die Arbeitsstelle los. Die Konsequenzen sind gnadenlos und keiner hilft dir.
Meine betont destruktiven Ausführungen interessieren die Hausbesetzer, die ich morgens um 6:00 Uhr um ein Lagerfeuer sitzend von der S-Bahn aus, im Vorbeifahren, sehen kann, nicht. Sie sind jung und denken nicht an zu erarbeitende Rentenansprüche. Sie diskutieren wahrscheinlich gerade über die Weltrevolution, die aber von der Arbeiterklasse in Gang gesetzt werden muss und nicht von beschäftigungslosen Plünderern. Das System hat dafür seine Polizei, die sich dann einmischen wird. Somit haben wir es vorläufig und ich weiß nicht, wie lange noch, mit einer Revolution im Wasserglas zu tun. Lasse ein par Tropfen Tinte rein fallen und du siehst, wie sich alles verändert und es sieht dramatisch aus. Tatsache ist aber, nach gutem Umrühren, die farbliche Veränderung, weshalb ich glaube, dass meine Tinte hier nicht ganz um sonst war, wenn wir gemeinsam einen Weg, in eine bessere Zukunft suchen.


        

            

         

                    


                 

         

          

          

              

      

             

              

               

                

                 

Autor: hladam -- 28.4.2012 1:02:52

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