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Urlaubszeit schönste Zeit

I’m back in the u.s.s.r.
You don’t know how lucky you are boys
Back in the u.s.s.r.

Kremenshug im Winter

Das liegt in der Ukraine und entgegen der bisherigen Urlaubspläne wird es nun einmal Winter bis wir in der Lage sind zur Durchführung. Nicht die Geldsorgen, sondern gesundheitliche Probleme verzögerten das Ganze. Mehrere Eingriffe am Herzen, die der Durchblutung dienten, bis zur Augenoperation und Arbeitslosigkeit sind die Ursachen. Bis zur letzten Minute mit Ofenholz sägen beschäftigt, geht es zum Wochenende los. Die Fahrkarten für den Zug haben wir anlässlich des milden Wetters zurück gegeben und auch die Reisekasse könnte besser gefüllt sein. Viele Risiken warten auf uns, natürlich nicht zum ersten Mal.

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Urlaub im Dezember 2006
Wirklich mit letzter Kraft angekommen, alle Knochen tun weh, noch um Mitternacht das Auto ausräumen und fertig. Nun ist alles erledigt, - sitzen bei Galina in der Küche, ein paar Eindrücke der Fahrt erzählend, alles nur andeutungsweise, denn die Wirklichkeit kann sich keiner vorstellen. Mit dem mir eigenen Selbstbewusstsein behaupte ich, dass wir es überstanden haben mit Bravur, Glück und dem unerschütterlichen Glauben an uns selber.

kremenshug

Auch mein treues, altes Auto hat seine eigene Geschichte. Der erste Besitzer war ein Rentner, der es in den ersten 10 Jahren auf rund zehntausend Kilometer gebracht hatte. Es wurde nur gehegt und gepflegt, sogar mehrfach repariert (gewissenlos wie Fachbetriebe eben sind!), war mal im werkstattgepflegten Bestzustand. Das erste was ich z.B. ausprobierte, war die Höchstgeschwindigkeit, die schon beim ersten Versuch exakt 198 Km/h betrug. Benzinverbrauch um 8,5 Liter Normalbenzinen, aber bei Höchstgeschwindigkeit hatte ich einen unglaublichen Strudel im Tank, wobei Kraft und Geschwindigkeit, meiner Ansicht nach, in gefährlichen Situationen ein großer Vorteil sein können. Dieses gute Fahrzeug bekam von mir und anderen Verkehrsteilnehmern einige Beulen und Kratzer ab. Die kleinen Dreckbeinchen meiner Hunde hinterließen Spuren, auch wenn ich stets bemüht war eine Grundordnung und Sauberkeit ein zu halten. Es ist in den letzten vier Jahren, durch meine Schuld, wegen meiner damaligen Sehschwäche nun kein Schmuckstück mehr. Ich verwende es halt nur seiner Bestimmung entsprechend. Ähnlich wie ein Fahrrad bekommt es wenig Pflege, hat aber immer korrekt funktioniert.

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wohnblocknachts
Mit unseren Klamotten, Geschenken, gesammelter Kleidung überladen, noch im November die 1800km zur Ukraine an zu gehen, diese Idee wurde spontan in die Tat umgesetzt, weil durch meine lange Krankheit die Reise nicht früher möglich, leider der Sommer verstrichen, aber nun das Wetter ungewöhnlich mild war. Umfangreiche Zahnsanierung wurde immer dringender bei meiner Frau und bei mir, weshalb es von der Idee bis zur Ausführung dann nur noch ein Moment war. Zahnersatz ist bekanntlich sehr teuer, somit diktieren wieder mal die Finanzen diesen günstigen Weg zur Behandlung, unterstützt durch gute Bekannte und Freunde in der Zahnklinik von Kremenshug.

zentrum

Wir wollten auch wieder mal richtig ausspannen, was zu Hause selten gelingt, weil es immer viel zu tun gibt. Keine Visumpflicht mehr, Resturlaub reicht auch aus, also am 26.11.06 gegen 17:ooh geht es los. Eigentlich wollte ich noch bis 22:oo oder 23:oo Uhr ausruhen, aber das Auto war so schnell gepackt und bei einbrechender Dunkelheit begannen wir unser Abenteuer. Für die 55 km bis zur deutsch polnischen Grenze verbrauchten wir zwei geschlagene Stunden, natürlich wegen LKW-Stau. Was so beginnt kann kaum mehr schlimmer werden, dachten wir, aber da sollten wir uns gründlich getäuscht haben. Die 750 km durch Polen konnte uns noch nie schrecken, obwohl die großen LKW, mit und ohne Anhänger immer unsere volle Aufmerksamkeit erforderten. Seit Jahrzehnten benutzen wir auf der Reise immer annähernd die gleichen Straßen, finden aber selten den richtigen Weg durch Warschau und büßen bei der maledaiten Suche oft viel Zeit ein, weil Straßenbau, Brückenbau, Umleitungen und neue Verkehrskonzepte uns jedes Mal in die Irre führen. Für Polen waren 9 Stunden eingeplant, aber erst nach 12 Stunden erledigt.

gren UK Grenze

Wir haben die Grenze zur Ukraine bei Chelm überquert, wobei wir schon in Polen total erschöpft eine gute Stunde mal im Auto die Augen zu gemacht hatten. Dadurch wirklich erfrischt, ging es dem anbrechenden Tag entgegen, der blieb ohne Regen und brachte sogar vereinzelten Sonnenschein. Entgegenkommende Fahrzeuge gaben immer Lichtsignale, wenn Miliz in der Nähe war.

grenze
Die Miliz bereitete uns dann wirklich die ersten Kopfschmerzen, weil wir einer Straße gefolgt waren, die nur für Ortsansässige zugelassen war. Die Umleitung empfanden wir als überflüssig, weil wir den Weg kannten. Ein Milizionär verlangte unsere Papiere und lud mich zu einem Gespräch in sein Office. Man möge mir die nun folgenden Worte bitte nicht als arrogant auslegen, ich habe nur ein sicheres Gefühl beim Umgang mit Menschen. Der Raum machte einen unglaublich abgenutzten Eindruck. Das Linoleum und die Möbel stammten noch aus besseren Tagen. Meine Papiere lagen nun auf einem Tisch und ein Formblatt mit den Insignien des Landes wurde dazu gelegt und nach einem Schreibgerät gesucht. Ein zweiter Milizionär erkundigte sich nach meinen Russischkenntnissen, denn es sollte ein Act angelegt werden. Die Uniformen der beiden passte zum Mobiliar, in den Gesichter las ich die kühle Überlegenheit und Gewissheit, dass sie es gleich einem dieser vielen Ausländer zeigen werden, wo der Frosch die Locken hat.

bananen Bananen überall

Ich legte meine Zurückhaltung ab und erklärte den verblüfften Männern, dass es mir überhaupt nichts ausmacht mich für die Missachtung des Verkehrsschildes zu entschuldigen. In die nun folgende Denkpause fügte ich ein, sollte das nicht ausreichen, würden meine Russischkenntnisse auch ausreichen wüst zu fluchen, oder ihnen miese Anekdoten über Gaitschiki (Verkehrspolizisten) zu erzählen. Ich bin sehr wohl wie ein Ortsansässiger zu behandeln, weil ich seit Jahrzehnten diese Strasse benutze und ohne mich und die tausende andere Auslandsmonteure kein gewinnträchtiges Gas nach Westeuropa strömen könnte. Sie brauchten sich überhaupt nicht bei mir dafür bedanken, denn ich wurde bereits damals gut entlohnt und durfte mir sogar eine tolle Frau aussuchen und mitnehmen. Die Gesichter wurden immer länger, dann das Grinsen immer breiter, bis ein befreiendes Lachen die Atmosphäre wesentlich auflockerte. Das förmliche Sie wurde von ihnen (aber nicht von mir) zum Du, mit der Frage ob ich nun noch einen neuen Witz kennen und zum Besten geben würde. (Ich empfand es im Leben immer besser ein Kumpel zu sein, aber nie Kumpan!) Ich musste verneinen, weil mir bekannte Anekdoten schon so einen langen Bart haben, wie mein eigener. Über Milizionäre könnte ich was erzählen, aber der ist wirklich schon älter als die Braunkohle. Dawai, - erzähle! Na gut, der geht so:
Wolf und Hase, die russische Zeichentrickserie kennt doch jeder von uns?

Der Wolf stellt fest, dass es dem Hasen immer finanziell sehr gut geht und fragt ihn weshalb. Jener arbeitet als Milizionär, bestraft alle Leute und hat dadurch die Taschen immer voller Geld. Das möchte der Wolf auch, aber der Hase meint das so eine schlechte Charakteristik das unmöglich macht und lehnt ab. Nur als Helfer der Polizei könne er ihn ja mal arbeiten lassen. Der Wolf bekommt den Leuchtstab und soll jeden anhalten und Geldstrafe kassieren. Es kommt eine Giraffe angerannt, Stab hoch und Strafe weil zu schnell unterwegs. Sie sieht es ein, zahlt und geht langsam weiter. Dann kommt eine Schildkröte angekrochen, wird angehalten, zahlt Strafe, weil sie auf dieser Strasse zu langsam unterwegs war und hastete dann eilig weiter. Dann kommt ein Esel angetrottet, nicht langsam und nicht schnell, eben wie ein Esel läuft. Der Wolf ist im Zweifel und will ihn schon ziehen lassen, doch der Hase nimmt ihm den Stab weg um den Übeltäter sofort an zu halten. Der guckte nur blöd und wird gefragt, warum er so komisch geht. Ich kann nicht anders gehen antwortete er. Dann hatte der Hase eine Idee und fragt hinterlistig, ob er nun ein Lastentransporter, oder ein Personentransporter sei. Der Esel denkt, sage ich Lastentransporter, legt man mir viele Säcke auf und ich habe es schwer, deshalb sagt er Personentransporter, weil es doch leichter ist wenn er nur einen Menschen durch die Gegend schleppen muss. Sofort belegt ihn der Hase mit einer Geldstrafe, weil er ihn ganz offensichtlich belogen hat. So einer behauptet nur für Personen da zu sein, wo doch aber die riesengroße Kardanwelle zwischen den Hinterbeinen ganz offensichtlich vom MAS (LKW) ist.
Na das war es nun gewesen, - verblüfft konnte ich zwei am Ersticken, lachende Milizionäre sehen. Im Gegenzug bekam ich zu hören, was passiert, wenn ein Milizionär begraben wird, im Unterschied zu einem Zöllner, dem man grundsätzlich am Grab, an den Beinen hochhält und noch eine Weile schüttelt (, damit das Geld aus den Taschen fällt). Na gut dachte ich, - dann weiter, wollte meine Papiere greifen und los. Nein, nein, wurde ich aufgeregt zurückgehalten. 20 Griven (umgerechnet 3 Euro) Strafe sind noch zu entrichten sagte der Ranghöhere, - denn schließlich sei auch er ein HASE ! Keine weitere Belehrung, keine Quittung, sondern nur ein freundschaftlicher Rat, wie wir die Strecke bewältigt können. Meine Frau war in Zwischen unruhig, wollte wissen warum ich so lange weg bleibe, aber ein Milizionär beruhigte sie, - die erzählen sich Witze.

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Der Tag verging schnell, Kiev mit etwas Glück richtig durchquert und die Richtung nach Poltava, Charkov gefunden, fuhren wir mit einbrechender Dunkelheit in einen unglaublich dichten Nebel. Ohne Nebelscheinwerfer waren wir eigentlich aufgeschmissen, aber durch die Orientierung an einem vorausfahrendem, schnellen PKW, konnten wir über lange Strecken Geschwindigkeiten bis zu 120 km/h halten, aber immer wieder verloren wir unseren Pfadfinder durch angestaute Fahrzeuge, an die dieser skrupellose Kamikaze vorbei zog, wir aber hängen blieben.

Hin und wieder riss auch mal die Nebelwand auf und wir konnten uns über die korrekte Richtung unserer Reise informieren. Wir hatten die letzten 24 Stunden nicht geschlafen, uns ständig konzentrieren müssen, das war echt anstrengend. Es gibt zu wenig Wegweiser, nachts auf der Strasse kannst du Keinen fragen, der nächste Orientierungspunkt manchmal über hunderte Kilometer entfernt ist, dazu der dicke Nebel. Immer wieder tauchte in meinen Gedanken die Frage auf, warum ich mir das antue?h2oohnechlor

In den älteren Stadtvierteln kann man noch aus den Brunnen chlorfreies Wasser zapfen! Da schmeckt der Tee, oder Kaffee besser. Wasserleitungen gibt es natürlich überall in den Wohnungen.

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Seid der Stadt Rowno hatten wir noch einen Überraschungspassagier, der uns stark beschäftigte. Auch bei schlechter Sicht hatte ich mindestens 50 bis 60 totgefahrene Hunde, verschiedener Größe, auf und neben der Straße bemerkt. Dann sah ich ein ganz kleines Schoßhündchen am Straßenrand sitzen. Ich wendete und wir hielten in seiner Nähe, genau so wie ein anderes Auto. Der andere Kraftfahrer wollte das Hündchen hoch nehmen, aber ein böses Knurren ließ ihn inne halten.

daisy Meine Frau nahm es auf den Arm und nach dem die Insassen des anderen Fahrzeugs das Interesse verloren hatten, brachte sie es mit. Ein Pekinesenweibchen, mit riesengroßen Augen, unbestimmbaren Alter, unglaublich dünn. Ein laufendes Skelett, welches von unseren Hunden respektiert wurde. Wasser trinken, ein bisschen Trockenfutter und Wasser, Wasser, Wasser. Einer mehr, oder weniger, darauf kam es uns nicht mehr an, zumal der Hund unser Gastgeberin Galina vor einem halben Jahr überfahren wurde. Wir freuten uns schon auf das verdutzte Gesicht, wenn wir sie mit dem Hundemädchen bekannt machen würden. Wir probierten viele Namen, aber nur eine mäßige Reaktion war beim Namen Daisy zu sehen, also behielten wir den bei. Wir waren abgelenkt und Daisy schlief bald fest und fühlte sich ganz offensichtlich geborgen. Der Nebel war immer wieder so dicht, dass ich mich immer verzweifelt versuchte an einen Vorausfahrenden zu orientieren. Streckenweise, ich nahm einfach die mittlere Fahrbahnmarkierung, so lange sie sichtbar war, zwischen die Vorderräder. Endlich war es so weit, gegen Mitternacht erschien am Straßenrand das große Zeichen der Stadt Kremenshug. An Schlaf war nicht mehr zu denken, Galina freute sich sehr und wir quatschten bis früh um 4:ooh und gingen dann zu Bett. Der Tag diente nur noch zum Ausruhen und Termine beim Zahnarzt wurden bestätigt. Am ersten, unserem Ausschlaftag kamen alle Bekannte, es wurden auch einige Flaschen geleert, die Geschenke verteilt, Erinnerungen ausgetauscht, Treueschwüre bis zum Tränenfluss und wieder schön ausschlafen. Das Leben kann so schön sein, man braucht gar nicht viel dafür.

denkmal
Das Auto wurde gewaschen und eine leicht gehobene Urlaubsstimmung stellte sich ein. Wichtig für mich war nur eine abgeschlossene Zahnbehandlung und nun unbedingt Nebelscheinwerfer kaufen und anbauen, denn die Rückfahrt würde ähnlich kompliziert werden, aber die Zeit dazwischen wollten wir nutzen. Beim Spaziergang durch die Siedlung war alles Grün, welches den Unrat im Sommer überdeckt hatte gewichen und Schmutz, Müll trat doppelt so hässlich zum Vorschein. Auch bei aller Sympathie für Land und Leute, war das nicht zu übersehen. Sorglosigkeit, Schlendrian hat es immer gegeben, aber was jetzt zu sehen war, das störte mich sehr. Wie gut, dass es immer wieder Ausnahmen, wie Galina gibt. Als betont freundlich eingestellter Mensch, grüßte ich bei den Spaziergängen mit meinen Hunden, grundsätzlich alle Nachbarn und fotografierte, möglichst unauffällig die Gegend. Meine Freundlichkeit wurde zu 80% erwidert und es begannen einige für mich aufschlussreiche Gespräche, über das Wetter, das Leben, die Preise, die Politik, die Vergangenheit und die Zukunft. Die Lebenshaltungskosten steigen, die Eigentumswohnungspreise explodieren, der Dollar und Euro sind geschätzte Zahlungsmittel.

basar

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magasin

Woher das Geld stammt, interessiert Niemanden, der Zweck heiligt die Mittel. Arm und reich offen sichtbar, ohne eine Mittelschicht. Nicht der Fleißige kommt zu Wohlstand, sondern der knallharte Spekulant, Bandit oder korrupte Beamte. Staatliche Hilfen für Rentner immer schwer zu bekommen, so fern sie noch nicht ganz abgeschafft wurden.
Als Gast des Landes ist schwer zu ergründen, wie das System funktioniert. Eine soziale Hängematte gibt es nicht und bei uns wird sie abgeschafft.

neubau ohne Bausparen!

Der offen zur Schau gestellte Reichtum der Wenigen ist beeindruckend. Millionäre und Milliardäre in kleinen mit Mauern und Bewachung geschützten Orten in der Stadt, mitten unter den Millionen Menschen von denen sie leben. Gelegenheitsarbeiten, Handeln mit allen möglichen Dingen, zum Überleben, denn die großen Firmen haben entweder zu gemacht, oder sich 90% der Belegschaft entledigt. Der Absatz klappt nicht mehr, somit hatte die Zentralverwaltung nicht nur Nachteile.
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malboro
Es gibt gewisse Gewohnheiten, die jeder Mensch hat, auf die man sich schon beinahe verlassen kann. Meine Angewohnheit wirkt sich auf die Nachtruhe aller Bewohner der Siedlung neben dem KRAZ-Werk aus. Morgens gegen 3:00 oder 4:00 Uhr wache ich auf, erfrische mich im Bad, nehme die Hunde an die Leine und wandere nach Laune und Wetter zwei bis fünf Kilometer, kreuz und quer, gerade dahin, wohin es die Hunde zieht.

boeserhund böser Hund

In meinem Dorf, wo ich sonst wohne macht das nichts aus, aber hier fängt tatsächlich jeder Hund an zu bellen, was sich schnell bis in die entlegenste Ecke fortsetzt. Es ist mir wirklich unangenehm, doch auch wenn wir fast geräuschlos versuchen die große Ausfallstraße zu erreichen, weil die dort ansässigen Vierbeiner, durch den ständigen Straßenlärm nicht mehr so sensibel reagieren, gibt es immer einen Hund in der Nachbarschaft, der uns verrät. Ich kann mir vorstellen, dass die Bewohner nächste Woche erleichtert aufatmen, wenn wir endlich weg sind.

hund
Gegen 7:00 Uhr kommen einzelne Leute vorbei, die zur ersten Schicht wollen. Unsere Straße ist wahrscheinlich eine Abkürzung auf dem Fußweg, denn bei Schichtwechsel ist es ein reges Kommen und Gehen. Echte Betriebsamkeit beginnt erst um 8:00 Uhr, steigert sich mit den Ladenöffnungszeiten, erreicht gegen 14:00 Uhr den Höhepunkt und ebbt gegen 21:00 Uhr ab. In der warmen Jahreszeit springen um 24:00 Uhr noch Kinder herum. Mit den neuen Zeiten änderte sich nicht nur der Musikgeschmack, sondern auch die Sitten.

schmuddlig Vorn links eine private Sauna, 40 Griven für 2 Stunden inklusive bis 10 Personen, Tee kostenlos. 40 Griven sind rund 6 Euro.

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Man sitzt nun fast nur noch vor der Glotze und verfolgt die dumme Scheinwelt der Serienfilmchen, Gerichtsverhandlungen, Sport und Techniksendungen und kümmert sich nicht mehr um die Nachbarschaft. Sicher steckt Absicht der Progammgestalter dahinter, aber Niemand zwingt alle sich diesen Mist aus dem Fernsehen rein zu ziehen.

olga

Die Bänke und Tische vor jedem Grundstück sind selten geworden, wo man noch beieinander saß, Domino spielte und auch mal selbst gemachten Wein, oder Schnaps sich rein schüttete. Vor dem Fernseher wird meistens Bier konsumiert. 0,33 bis 2 Liter Flaschen gibt es. Im Gegensatz zu früher ist der Alkoholgehalt spürbar, auch geschmacklich sind Welten dazwischen und die Haltbarkeit hat sich dem internationalen Standart angeglichen.

fensterkater

Die vielen Unfälle unter Alkoholeinfluss blieben gleich, obwohl sich das Verkehrsaufkommen stetig steigert. Wer kreditwürdig ist, kauft auf Pump den dringend benötigten Luxus, bei Zinsen ab 17%. Vereinzelt sind auch im Stadtbild Schmierereien zu sehen, aber selten Gespraytes, oder zerkratzte Fensterscheiben.

Auch das wird hier Einzug halten, wie eine enorme Steigerung der Eigentumsdelikte und Betrügereien durch Banken und Versicherungen. Erfolg um jeden Preis ist ohnehin schon eine anerkannte Devise. Das Selbstwertgefühl steigt hier in allen Altersgruppen mit dem Handy, welches im Trolleybus, bis beim Zahnarzt, fast ununterbrochen mit den verrücktesten Tönen nervt. Es müssen schon tausende Handyläden, Kioske, An- und Verkaufsläden mit allen möglichen Modellen vorhanden sein und es werden immer mehr. Das empfinde ich als etwas eigenartig, weil sich die Nachbarn im Wohngebiet nur noch selten etwas zu sagen haben. Die Arbeitslosigkeit ist auch hier weit verbreitet, die Verdienstmöglichkeiten schwinden, Löhne sinken.

fensterdaisy

Das KRAZ-Werk wird gut bewacht und die Bewachungsfirma kommt aus der fernen Westukraine, wird immer gewechselt, damit Diebe keine Chance zur Bestechung haben.

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Jeden Sonntag um 9:00 Uhr werden die Lottozahlen überprüft. Auch Galina hofft auf das große Los, die Ziehung im TV ist wieder mal mit viel Spektakel ohne eine richtige Zahl zu Ende gegangen.

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lott

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lotto

Irgendwie ist hier alles genau so wie bei mir zu Hause, - nur etwas einfacher durchschaubar.

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schick

Im Straßenbild sind oft junge Frauen auf sehr hohen Hacken und in Designerklamotten unterwegs, die ohne Zweifel sehr hübsch sind und durch ihre modische Kleidung ihre Schönheit gekonnt unterstreichen. Solche Anblicke wären z.B. in den Berliner Verkehrsmitteln eine Augenweide, gegenüber den phantasielosen grauen Mäusen, die uns in der U-und S-Bahn begegnen.

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Well the ukraine girls really knock me out
They leave the west behind
And moscow girls make me sing and shout
That georgias always on my mi-mi-mi-mi-mi-mi-mind

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Pawel ist der Mann von Galinas älterer Schwester und uns seit 30 Jahren ein guter Bekannter und verlässlicher Freund.

pavel

In seiner Garage bauen wir gemeinsam, für die Heimfahrt einen kleinen Nebelscheinwerfer an unser Auto, der uns hoffentlich etwas Zeitersparnis, oder ein bisschen mehr Sicherheit bringt.

pavels

Pawels Shiguli ist dieses Jahr 33 geworden und er fährt immer noch. Er schließt den Wagen nicht mal mehr ab, sondern betätigt einen geheimen Schalter, damit keiner damit weg fahren kann. Er hat den Shiguli fast immer selber repariert, sich selten beschwert, obwohl es ihm sicher nicht immer Spaß gemacht hat.

pavelsfrau

In der Zeit haben wir doch tatsächlich neun Autos gehabt und sind am Überlegen was wir uns für eines kaufen.

andreslavik

Bei Pawels Schwiegersohn sende ich mehrere EMail ab, es ist unsicher, ob sie ihr Ziel erreichen, sich nicht in irgend einem Spamfilter von AOL bis GMX verfangen. Der Schwiegersohn hat zwei Institute abgeschlossen, ist trotz seiner Diplome oft arbeitslos, hält mit Gelegenheitsarbeiten und dem Gehalt seiner Frau, die junge Familie über Wasser. Das Märchen vom fleißigen, schlauen, Ukrainer, der es zu etwas bringt, glaubt hier keiner mehr. Beziehungen ist das alte und neue Zauberwort. Die ehemals staatliche Fabrik für Kuchen und Torten am Ort gehört einem engen Verwandten von einem Minister, da läuft der Laden wie geschmiert. Der Metallhandel, machte einen anderen Firmeninhaber binnen weniger Jahre zum Dollarmilliardär, der keine Konkurrenz fürchten muss. Trotzdem werden die Sozialabgaben der Beschäftigten teilweise konsequent eingespart, eine Beschwerde kostet dann nur den Arbeitsplatz und eine Gewerkschaft scheint niemand zu brauchen. Das Leben wird härter, weil die Preise stetig steigen.

alterhof

Die Geldleute und der ganze orangene Klüngel erholen sich entweder in Miami, oder in den vielen neuen privaten Saunaclubs. Es sind die Neuen Ukrainer, die wie die besengt mit großen Geländewagen herrum rasen. Zu sehen sind sie nicht wirklich hinter den verspiegelten, oder stark getönten Autoscheiben. Steht solch ein Wagen am Straßenrand kümmert sich wirklich Keiner um den Typen, der dann in einer z.B. tiefschwarzen Ziegenfelljackee, im Schnitt eines Smokings im wichtigen Gespräch mit anderen Schlipsträgern vertieft ist. Der Wagen kostet mehr als ein Einfamilienhaus und der Besitzer läßt sich einen 2m Stahlräger einladen, den er gerade für seinen Neubau braucht. Er könnte ihn sich auch liefern lassen, aber er will ihn sofort und wenn das Auto kaputt gehen sollte, kauft er sich ein neues. Einige dieser Geschäftemacher hatten meiner Ansicht nach etwas dunklere Haut und das kann nicht nur von der Sonnenbank herrühren. Amerika und amerikanische Autos stehen bei diesen Leuten hoch im Kurs.

toilette WC 0,5 Griven

Im TV beraten die Parlamentarier über Energieabkommen allen Ernstes lieber mit der USA als mit dem Nachbarn Russland. Konflickte ohne Ende an der gemeinsamen Grenze und im Handel mit den Russen. Der großangelegte Gasdiebstahl aus der Leitung Richtung Westeuropa brachte Gesprächsbedarf und den Bau einer Ersatzleitung unter Umgehung der Ukraine. Amerikanische Soldaten fühlen sich schon recht wohl bei ihren Untersuchungen für den Eintritt der Ukraine in die Nato. Aus Towarischi sind Pane geworden.

reich

Kann es einen schöneren Ort für Milliardäre geben?

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Unsere Zahnbehandlung ist abgeschlossen. Natürlich war es sehr billig, aber wir merkten gleich den zaghaften Versuch vom Docktor uns viel besseres und dadurch teureres Material auf zu drängen. Wir werden deshalb das nächste Mal gleich eine private Praxis aufsuchen, die uns als sehr gut und preiswert empfohlen wurde. Wir wissen dass die Preise schnell steigen, doch auch nächstes Jahr werden wir das Schnäpchenangebot nutzen.
neuehachli

So bald ich die Rente erreicht habe, plane ich einen ausgedehnten Arbeitsurlaub hier her. Eine Veranda mauern, Fenster und Haustür neu einsetzen, dann das Bad und die Küche umbauen, das währe bitter nötig. Dazu Geräte, Dübel und etwas Material aus Polen mitbringen und Galina kann mit einigen Nachbarn im Komfort im vollen Umfang gleich ziehen.

reklame

Sollte sich die Kriminalität nicht weiter erhöhen, wäre es sogar vorstellbar als Rentner hier mit Frau sparsam und zu frieden zu leben. Dazu brauche ich kein ISDN,

dsl Telefonkabel

DSL, Telefonflatrate, Yellostrom, oder unser deutsches -Wer wird Millionär?-Fernsehen-, sondern nur unsere Rente, ein kleines Auto und eventuell eine funktionierende TV Satt-Schüssel. Ohne besondere Ansprüche, im guten Einvernehmen verbringen wir schon seit Jahren hier im Sommer ein paar Wochen Urlaub, weil viele ehemalige Freundinnen meiner Frau hier leben. Die Sprache ist kein Problem, höchstens die Erwartungen, was wir in Zukunft von hier aus zu unternehmen gedenken. Hektik und der Stress im Beruf in und nach der Wendezeit haben meine Frau krank gemacht. Umkehrbar ist es nicht mehr, aber hier sicher leichter zu ertragen. Ähnliche Gedanken hatten schon vor uns viele Leute die sich nach Frankreich, Spanien, Marokko, Polen, Tschechien, oder sonst wo hin verdünnisiert haben. Deutschland hängt uns zum Halse heraus und obwohl die politischen Verhältnisse nicht besser sind, bringt die Währungsdifferenz entscheidende Vorteile, die mit der Zeit natürlich verloren gehen werden. Diese ganze Entwicklung im Auge behaltend, werden wir wieder die vertrauten heimatlichen Gefilde aufsuchen. Lassen wir mal das Träumen bei Seite und sammeln Kraft für die 1600 Km Strecke nach Hause. Dicker Nebel ist uns sicher, der Nebel der alles was hässlich und schmutzig aus sieht, huldvoll zu gedeckt,- die Einwohner bemerken es ohne hin nicht. Im nächsten Frühjahr und Sommer tarnt dann das frische Grün die vielen Dreckecken, das hohe Unkraut lässt Plastik, Glasscherben und ähnlichen Unrat unsichtbar werden.

pppause

Der Njeper und der Stausee bei Swertlowodsk lädt wieder zum Baden ein und beim gelegendlichem Angeln am späten Nachmittag, könnte es sein, werden wieder riesige Fische in das Gummiboot von Pawel gezogen. Zur Fischsuppe in der selben Nacht lassen wir uns den Wodka schmecken und mampfen das ortsübliche Kastenbrot, als ob es geradewegs von der Delikatessen-Theke im Kaufhaus des Westens (KaDeWe) währe. Ist es aber nicht, - sondern viel besser, es ist das Leben, die Freundschaft und die Reduzierung auf das Wichtigste in unserem kurzem, so einzigartigem Leben.
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daisys

SPUHREN DER TRASSE


An einen Nachmittag fahre ich raus nach Pishanije und besuche das ehemalige deutsche Lager.

lagereingang

Dieses Mal kümmere ich mich nicht um den Wächter am Tor, sondern laufe seitlich um das Lager herrum und fotografiere.

delag

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delage

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delager

Kann schon nicht mehr sagen, was alt und was später neu gebaut nur nutzlos rumsteht und verrottet. Hier sollte alles zusammengeschoben, verschrottet und entsorgt werden.

delagers


Ich fahre weiter zur Verdichterstation und melde mich vorschriftsmäßig beim Objektschutz an. Der Schichtleiter führt mich zum Verwaltungsleiter, welcher nach kurzem Gespräch den Leiter der Verdichterstation anruft, welcher mit mir eine kleine Exkursion macht. Fotografieren nur von außen, möglichst keine Personen ablichten. Es gibt Probleme mit dem russischen Partner, daher werden Provokationen befürchtet. Das ich nach 30 Jahren mal gucken komme, wird begrüßt.

Schelmisch frage ich, ob wir aus der DDR wohl durch schlechte Arbeit das Riesenkontigent verschwundenes Gas zu verantworten haben. An unserer Arbeit war nichts wesendliches auszusetzen, das ergaben dieses Jahr die umfangreichen Überprüfungsarbeiten.

kompressoren

Mit viel Farbe wurde für ein gutes äußeres Erscheinungsbild gesorgt. Man zeigt mir einen Verdichter und erklährt die Wirkungsweise der Anlagen, ausgehend von der Schaltwarte, Verdichter, Gitarre, Kühlung und Löschsysthem.

repdiagnost

Sehr freundlich sind vier Mann bemüht mir diesen Gefallen zu tun, mir beim Erinnern zu helfen. Ich solle doch bald mal wieder kommen, was ich promt versprach.

gaskuehlung
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gitarre

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Nun heißt es die Sachen packen und die Heimreise antreten.
Galina verdient sich zur Rente etwas dazu. Wir wissen ihre Bemühungen um unser Wohl zu schätzen und erwarten 2007 im März ihren Besuch.

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wolfhase

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Nun noch einige Worte zur Heimfahrt.

Die rund 800 km bis Jahodin, dem ukrainischen Grenzübergang nach Polen erledigten wir am Tage, weil es zu viele Überraschungen auf der Straße geben kann, wie fehlende Gullydeckel, Schlaglöcher und fehlende Wegweiser. Start um 6:00 Uhr, gut gefrühstückt und alles gut verpackt. Daisy spielte ihren ganzen Hundedamencharme aus, aber unser Frauchen blieb hart. Ich allerdings hätte sie sehr gern mitgenommen. Früher fand ich diese Hundesorte sogar hässlich, doch wenn man etwas länger in diese großen Kesselnietenaugen schaut und ein herzzerreißendes Heulen hört, dann hat sie schnell gewonnen, doch sie musste zurückbleiben.

olgamala


Nebel, Frost und Regen hatten wir nicht, dafür einige Umleitungen, somit 150 km mehr über Dörfer, wo man unsicher wurde, ob wir noch auf der Umleitung sind, oder schon bald als verschollen gelten könnten.

kuehe

Die Leute gaben uns stets freundliche Auskunft. In Kiev etwas verfahren und mit Einbruch der Dunkelheit, so gegen 17:30 Uhr erreichten wir Jahodin. Vorher noch mal richtig voll getankt. 4,65 Griven der Liter 95ger bleifrei, das macht 68 Cent in Euro, also wesentlich günstiger als in Polen, wo der Liter um einen Euro kostet.

pausenmach

Schnelle Abfertigung auf der ukrainischen Seite, allerdings war der Veterinär nicht zu finden und in Richtung polnischer Abfertigung ging es dann rund 5 Stunden nicht weiter. Die polnischen Zöllner verschwanden immer für längere Zeit in ihre Stuben. Kamen sie heraus, dann machten sie forsch und schnell ihre Kontrollen. Als wir dann in Polen rein fuhren, war der LKW-Stau bis über drei Dörfer und die PKW wurden durch versperrte Straßen aufgehalten.

kleinepause

Ich wollte unbedingt noch die 300 km bis Warschau schaffen, die Richtung nach Berlin finden und dann etwas Pause machen. Etwas mehr Hinweisschilder sind nötig um nicht laufend in der Nacht an Tankstellen nachfragen zu müssen. Gestärkt durch Butterbrote, Kaffe und Cola und drei Stunden Schlaf im Auto, ging es dann im strömenden Regen Richtung Poznan, dann Frankfurt an der Oder.

brdfahne ttsehrinteressiert

Grenzkontrolle in 5 Minuten und nach weiteren 20 Minuten ging unser Wagen durch die Waschstraße in unserer ortsansässigen Tankstelle und wir holten bei unserem Bäcker frische Schrippen. Unsere netten Nachbarn hatten sich um die Blumen im Haus gekümmert und kamen mit einem Alpenfeilchentopf zur Begrüßung, als wir das Auto schon entladen hatten. Nach ausgiebigem Frühstück, Spaziergang mit den Hunden, Telefonanrufen -wir sind wieder da- schliefen wir erst mal ein paar Stunden.

mitallesrechnen

Mit Lebensmitteln aus Polen wurde der Kühlschrank bestückt, der PC an das Internet angeschlossen. Eine schöne Reise, die ein glückliches Ende fand. Meine Frau hatte nicht den geringsten Zweifel an der Voraussage der Wahrsagerin aus Kremenshug, dass wir eine -gute Strasse haben werden-. Meine Frau wird steinalt und ich -gebe bald den Löffel ab-.

grenz Chelm 5 Std.

Generalüberholt, wie ich gerade bin, habe ich leichte Zweifel. Werde mich fit halten!

Das schafft man alles nur mit gesunder Kost.

Gesund sind Möhrchen ! ! !

http://www.youtube.com/watch?v=11UoX_G1lu0

Möhrchenrezept für Knoblauchfreunde

Eine Packung Mohrrüben (oder Plasteschälchen von Plus) säubern, bzw. schälen, dann reiben. Ein Sträußchen Knoblauch, mindestens 10 Zehlein dazu pressen, großzügig Salz und Pfeffer, nach Geschmack und ein Glas Majonäse (kann ruhig die Billigste sein), gut zusammen rühren. Ich zerkleinere Dill und Petersilie schön fein mit einem Wiegemesser, je mehr, desto frischer der Geschmack. Abgefüllt in Gläser mit Schraubverschluss halten sich die Möhrchen garantiert einige Wochen und können auf Butterstulle, Frühstücksbrötchen, als Garnitur auf Tomaten, oder auch als I-Punkt beim Eintopf ein Esslöffel, oder als Spezialgewürz auf frisch Gegrilltem für Liebhaber vom Knoblauch, die höchste Punktzahl einbringen. Tut euch was Gutes, - nehmt die Möhrchen!!!!

Deshalb immer rann an die Möhrchen!

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daisyzuhaus

Galina gab uns bekannt, das bei einer Untersuchung vom Tierarzt das Pekinesenweibchen, welches wir aufgegriffen hatten, sich herausgestellt hat, dass sie ca. 4 Jahre alt und reinrassig sein soll. Sie hat sich gut eingelebt und macht viel Freude, rennt aber auch gerne mal weg. Wollen wir mal hoffen, dass sie im neuen zu Hause noch lange lebt.

daisyzuhause

* Nun ist Weihnachten und wir wünschen ein Frohes Fest !!!

weihnacht

* Weihnachtsbesuch kommt *

rudiist ninaist

enkelinnin enkelinnina

ludaist

neujb

kievskaja

nebenspark

nebensparka

Erkner bei Nacht

puppenst

Das ist der letzte Stand der Puppenstube von Monika.

pyramid

muellab

baumleucht

lubej-cd

Autor: hladam -- 23.2.2008 13:27:11

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