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Das Ostdeutschland- und Westdeutschlandproblem

Eine streitbare Aussage zu einem aktuellem Thema!

Eine streitbare Aussage zu einem aktuellen Thema!

Das Ostdeutschland - Westdeutschlandproblem kein Problem !
Mache ich den Fernseher an oder höre ich Radio, immer wieder höre ich Worte und Beiträge, die meiner Meinung nach irgendwie bewusst an der Realität vorbei gehen. Woran mag das liegen, dass Menschen Begriffe, Meinungen, Ansichten und Interpretationen von politischen Tagesereignissen,  nicht zu Ende denken, oder betont euphorisch und positiv wirken wollen? Anders als den ehemaligen DDR-Bürgern bekannte Tageszeitungen, bestimmen heute Verkaufszahlen und Werbungseinnahmen, also der Umsatz, der Gewinn die Argumentation von der Überschrift bis ins Detail. Die politische Zuordnung zu einer Partei ergibt sich aus dem Unterstützungspotential bei den angesprochenen Bevölkerungsschichten. Warum sagt eigentlich keiner die Wahrheit, oder bringt die Probleme genau auf den Punkt? Ich glaube das hängt mit Freiheit jedes Einzelnen zusammen. In wie weit es sich jemand leisten kann auf Wahrheiten zu reagieren, sich dazu zu äußern, uneigennützige Ziele an zu streben, wächst, oder fällt proportional mit seiner finanziellen Unabhängigkeit. Anders ausgedrückt, kann jemand, der vor lauter Schulden nicht mehr fähig ist logische Entscheidungen zu treffen, auch seine Meinung unbefangen Kund zu tun. Egal ob in einer Familie, oder im Staat sind die ökonomischen Zwänge das wirklich Bestimmende. Freiräume gibt es nur in bescheidenen Lebensabschnitten, was man es erst viel später erkennt, dass es so war. In der Geschichte der DDR gab es immer nur die Aufforderung schneller, besser, weiter, höher, zu arbeiten, Pläne zu erfüllen und der Gesellschaft zu dienen. Damit es nicht zu langweilig wurde, ersannen Institute eine extra Sprache, die Begriffe und Entwicklungen in eine Form fasste, die nur von denen (auch nur teilweise) erfasst werden konnte, die sich ständig politisch weiter bilden ließen. Es entstand so eine große Mehrheit, die sich sagten, dass  . . . . die da oben es schon machen werden.  Mal von denen abgesehen, die immer anderen Meinungen sind, waren und immer sein werden. Natürlich spielte zu meiner Entwicklungszeit noch der kalte Krieg eine nicht unerhebliche Rolle. Manches durfte nicht wahr sein, damit der Gegner nicht besser da stand. Ursachen wurden zu einer Zeit gesetzt, an der an mich (ich meine die Herstellung) noch keiner gedacht hat. Die Nachwirkungen eines sinnlosen Krieges wie Rache, Sühne eingerechnet, hatten auch meine Vorfahren ihr Päckchen zu tragen gehabt und sind selten unvoreingenommen den Auswirkungen begegnet. Einige Kommentare oder Berichte aus den Medien lassen für mich erkennen, dass nun historische Entwicklungen begradigt werden. Ein Beispiel ist für mich eine Umfrage (im Internet) zur weiteren Entwicklung in Deutschland. Dieses Unterfangen bringt im besten Fall eine Tendenz ans Licht, die allein schon durch die Fragestellung beeinflusst wird. Das Umfrageergebnis kann nur negativer werden, wenn Leute böswillig antworten. Wer ist schon von natur aus böse? Eine Meinung kann nicht geäußert werden und das Ergebnis ist als Volksmeinung in der Tagespolitik anwendbar. Eine neue Art der Beeinflussung  stellte ich erstaunt fest, wenn es um Steuererhöhungen, Preise, Arbeitsplätze oder Löhne geht. Aus den Reihen der Volksvertreter kommt eine einzelne Meinung, die dann eifrig diskutiert, sogar entschieden abgelehnt wird vom Tisch ist und ein halbes Jahr später sitzen die selben Eierköpfe und beschließen, dass es nur so gemacht werden kann und die Opposition fordert weiterreichende Maßnamen. Das Volk ist ohnehin durch das vorangegangene Theater schon informiert und hat im Einzelnen ganz andere Sorgen in seinem täglichen Existenzkampf. Der eine oder andere denkt sich dann noch, dass es ihn schon nicht erwischen wird. Das aber tritt auf jeden Fall ein, denn es geht immer nur um die große Masse. Es lohnt doch nicht ein paar tausend Millionäre um eine hohe Summe zu schröpfen, aber zum Beispiel für jeden Liter Kraftstoff einen Euro mehr von 60 Millionen Verbrauchern Tag für Tag, Monat für Monat und Jahr für Jahr. Ein besonderes Kunststück gelingt noch, mit dem vielen Geld trotzdem überschuldet zu bleiben. Bankrott zu sein, lange bevor behauptet wurde, dass die DDR finanziell am Ende war. Irgendwie drängt sich ein Vergleich mit einem Irrenhaus auf. Nur die wirklich Bescheuerten nehmen sich selber ernst. Probleme werden verlagert, Schuld anderen zugewiesen, Lösungsversuche scheitern kläglich. Wo soll das hinführen und wem spielt das in die Hände? Ein Rechtsruck war schon in den Landtagswahlen zu spüren und obwohl diese deutschtümelnden Glatzen weder Alternativen, oder Ansätze zur Lösung beisteuern können, verfangen ein paar nationalistische Losungen, sind ausreichend für Protestwähler. Die geistige Armut schreitet gemeinsam mit dem Bildungssystem munter voran. Lehrer verstehen ihren Bildungsauftrag nur noch als Broterwerb, der kostengünstig durch zu führen ist. Löhne werden nicht mehr pünktlich gezahlt und eine Kürzung von Zusatzleistungen gepaart mit dem Angebot mehr Arbeitszeit ohne Lohnausgleich als Arbeitsplatz sichernde Maßnahme wird von den Gewerkschaften hingenommen. Dass für das Erreichte mal Menschen gekämpft haben, ja sogar gestorben sind, spielt keine Rolle mehr. Dabei liegt die Lösung eines großen Teils der Probleme auf der Hand. Das Kapital (Konzerne, Unternehmen usw.) wandern ab in Niedriglohnländer und Gegenden, wo sie neue Fördermittel einstreichen können. Diese haben sie aber schon am gegenwärtigen Standort zu früherer Zeit auch bekommen, gepaart mit Steuervorteilen, Verkehrsanbindung, Fördermittel für Arbeitslose usw.. Warum macht man diesen Unternehmen nicht eine Gegenrechnung auf und fordert ultimativ Gelder zurück, wenn abgewandert wird? Warum veröffentlicht Niemand wie viel der Staat zu geschustert hat? Es sind doch gewaltige Summen, die nach meinem Rechtsempfinden dem Land zustehen, wenn Standorte aus ökonomischen Gründen gewechselt werden. Warum wird nicht offen dargelegt mit welchen Versprechungen wie viel neue Arbeitsplätze geschaffen werden, mal die Zuschüsse und Vorteile erschlichen wurden und dann die gnadenlose Abrechnung, was wirklich realisiert wurde. Keine Bank gibt Dir Kredit nur auf das Versprechen hin, dass Du dann dies und jenes tust. Aber dieser Staat verpulvert Millionen nur auf die vage Hoffnungen die natürlich nicht eintreten. In den Zeitungen riesige Überschriften, wenn ein bekannter Schauspieler im Baumarkt eine Zange klaut, aber wenn ein großer Konzern Millionen, bis Milliarden klaut, das nimmt man nicht zur Kenntnis. Besser scheint zu sein die graue, dämliche Masse von Millionen Menschen weiter zu schröpfen. Aber der Punkt ist erreicht, wo Veränderungen nötig sind. Die Zeit dieser ganzen Priester, Pfarrerstöchter und Wendeakrobaten sollte abgelaufen sein, denn sie haben, außer sich die Taschen voll zu stopfen, nichts gekonnt. Wem, außer Banken und Versicherungen, nutzt diese neue Freiheit? Aber mit einer offenen Frage möchte ich nicht schließen, weil sich mir der Gedanke aufdrängt, dass es bald zu gesellschaftlichen Veränderungen oder zu handfesten Auseinandersetzungen kommen muss. Die Schraube ist bereits fest angezogen, jetzt weiter und sie ist überdreht,- das Gewinde ist weg.
   Gleich nach der Wende haben findige Köpfe mal ausgerechnet, was das DDR Volkseigentum pro Kopf rein theoretisch ausmacht. Man kam auf ca. 50ooo,-DM pro Nase. Die Treuhand, hat bei der Abwicklung aber noch riesige Summen minus gemacht. Diese kriminelle Vereinigung von Spezialisten haben Konkurrenz gezielt ausgeschaltet und den angeblichen Investoren gut gefüllte Geschäftskonten zum plündern Preis gegeben und die früher so selbstbewussten Arbeiter mussten größten teils tatenlos zu sehen, wie alles den Bach runter geht. Im Text eines bekannten Liedes heißt es - du musst ein Schwein sein in dieser Welt. Das ist wohl die eigentlich genaue Aussage zur Wendezeit. In Amerika wurden die Indianer mit billigen Glasperlen um ihr Land betrogen,- Die DDR-Indianer mit Bananen und bunt glänzenden Schrottautos und der Vision die ganze Welt bereisen zu können. Viele nutzten die Gelegenheit und waren auf allen Kontinenten. Ich leider nicht, weil ich unsere finanziellen Mittel zur Herstellung unseres Alterswohnsitzes eingesetzt habe, in der Hoffnung unabhängig und frei zu sein. Aber unsere fleißigen Volksvertreter haben auch darauf ein Patentrezept. In Gemeinden und Kommunen Zwangsanschluss für Wasser, Abwasser und andere Dinge.   Man muss Wasser, Abwasser, Straßenerschließung und ständige Preiserhöhungen akzeptieren, oder auswandern.  Für das Letztere bin ich leider schon zu alt! Meckern hilft nicht, man muss etwas dagegen tun. Unterschriften sammeln, Blockaden und diese Regierung nicht mehr wählen. Wir leben doch in Freiheit,- aber dass ist ja nun auch dem Letzten klar, dass diese Zeit der Freiheit weit hinter uns liegt. Besser ist es wahrscheinlich dieses Wort nicht im Zusammenhang mit der Deutschen Vereinigung nicht zu sehr zu beanspruchen, weil 40 Jahre getrennte Ansichten über die wichtigsten Werte im Leben nicht in Übereinstimmung zu bringen sind. Erst wenn diese Generation der Befreiten ausgestorben ist, könnte es gelingen zueinander zu finden. Wenig Hoffnung für Gesundbeter in der heutigen Zeit, weil Ungerechtigkeiten sogar gesetzlich zementiert werden. Eher besteht die Möglichkeit einer friedlichen Revolution in umgekehrter Reihenfolge, die aber weder friedlich noch problemlos und mit großen ökonomischen Opfern und daher mit 100% Einmischung der Weltpolizei von statten gehen könnte. Denn nach meiner Auffassung ist Freiheit kein fester Begriff, sondern nur ein Gefühl was sich in dem Moment einstellt wenn man etwas für sich positives, schönes erreicht hat und in dem Moment die äußeren Zwänge nicht wahrnimmt. Wer wagt es überhaupt zu behaupten, dass unsere zurzeit praktizierte Freiheit, das ist was alle Deutschen wollen? 


      

       Quelle von diesem Bild ist die   Wahlzeitung  der Partei DIE LINKE zur

        Europawahl am 7.Juni 2009 auf Seite 12 (rechts oben).

        (Es liegt nicht in meiner Absicht irgendwelche Rechte zu verletzen. Bei

         Bedarf wird das Bild sofort beseitigt!)   



        felixstartet

       

        Hier startet Jemand seinen Morgenspaziergang.

Autor: hladam -- 12.6.2009 8:15:11

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