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Das Glas ist (noch) halb voll.

Politik ist es wenn man darüber spricht und versucht zu verstehen.

Das Glas ist noch halb voll, aber die Flasche ist leer.
In diesem Forum möchte ich wieder mal den Zweckoptimisten einige Zeilen widmen. Wenn ich bereits etikettiert wurde, dann bitte mal selber bei (eine) meiner Quelle nachlesen, um zu erkennen, was uns Deutschen noch bevorsteht.
Supergau Deutsche Einheit (geschrieben  von Uwe Müller 2005  rowohlt Berlin)
Endlich mal einer, der sagt, was Phase ist. Bei jedem Buch, was ich so schmökere, empfinde ich verschiedene Dinge anders, als sie dem Leser offeriert werden und registriere oft nur die Informationen und kümmere mich nicht um die Absichten des Autors. Schönfärben, verschweigen oder beflissentlich übersehen, das können alle Politiker von damals, wie von heute meisterhaft, aber dieser Autor hat den Finger in der Wunde. In der Politik gelten meiner Meinung nach eigene Gesetze, Gewissen ist nicht gefragt und die Wahrheit darf, wenn überhaupt, nur dosiert eingesetzt werden.  Es gilt doch nur möglichst die nächste Legislaturperiode zu überstehen, damit die eigene Zukunft finanziell fett abgesichert ist. Umweltschutz, Zukunftsvisionen, verkommen als Schlagworte, sind Worthülsen mit nutzlosem Bla, Bla, Bla ausgefüllt, sind nichts wert, genau so wenig, wie diese Figuren, die sich damit profilieren wollen. Komme nun zu einigen Dingen, die recht eindeutig den Zustand und die Tendenz in Deutschland beschreiben. Nach 1945 kann man den wirtschaftliche Start in Westdeutschland mit dem in Ostdeutschland nicht verglichen. Bis Mitte der Fünfziger Jahre verlangte die Sowjetunion den deutschen in ihrer besetzten Zone viel ab, wogegen in den Zonen der Westmächte die Wirtschaft gefördert wurde, so dass es zu einem schnellen Aufschwung kam, an den sich durch gezielte Abwerbung ein Großteil der Intelligenzler aus dem Osten gesellten. Logischer Weise kam 1961 die Mauer um weiteren Schaden ab zu wenden. Das und die weiteren Dinge sind mit Fakten eindrucksvoll untermauert. Durch den Mangel an Rohstoffen und dazu die Embargopolitik der BRD mit ihrem Alleinvertretungsanspruch wurde der DDR ein Grossteil an Entwicklungschancen   genommen. Dass die DDR zum Ende 1989 bankrott war und nur noch ein Westkredit über 43 Milliarden das zeitweilige Überleben, des Sozialismus gesichert hätte, darüber kann es für mich nun keinen Zweifel mehr geben. Abgesehen, dass die BRD viel größere Staatsschulden hat, bekommt sie doch weiterhin Geld. Menschlich bedenklich war der Freikauf von politischen Häftlingen aus DDR-Gefängnissen, Gelder für Transitstrecken nach Westberlin, Besuchertagesgelder, Kulturgüter wurden rücksichtslos zu Geld gemacht und sollten den Ausgleich schaffen zur mangelnden Effektivität der Volkswirtschaft. Es war der Versuch, bestehende Unzulänglichkeiten aus zu gleichen, zum Nutzen der Gesellschaft (wenn wir mal großzügig über die Möglichkeit zum Einkauf von Westwaren für die Größen im geschlossenem Bonzenbereich absehen, - wir wissen ja nun inzwischen alle was das Zeug taugt!).  Die Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik hat einfach nicht so, wie sie erdacht war, funktioniert. Der Verwaltungsapparat und die Verantwortlichen verschlangen zu viel Geld für ihre Privilegien. Auch die Exportwünsche der UdSSR, wo der Käufer einen niedrigen Preis festlegte, bei großem Qualitätsanspruch, weil manchmal gleich gegen Valuta weiter verkaufte, das waren zusätzliche Belastungen.  
 Heute hängen die neuen Bundesländer finanziell am Tropf und der Osten kostete bereits eine Unmenge an Geld, welches aber zu nicht geringen Teil wieder in die Taschen der Firmen aus den alten Bundesländern wanderte. (also von der linken in die rechte Tasche, oder umgekehrt) Mit etwas gutem Willen erkennt man das Ausmaß, die 1,4 BILLIONEN Euro an finanzieller Hilfe für den Osten Deutschlands und erinnert sich an die Vorteile, die unsere Rentner haben. Obwohl weniger %, doch im Vergleich zur DDR-Rente dem notwendigem Limit angepasst. Die Vereinigung der deutschen Staaten fand unglücklicher Weise in der geschichtlichen Phase statt, wo die Globalisierung schon mit Riesenschritten voran schreitet. Diese Geschäftemacherei rund um den Globus, ohne Rücksicht auf Währungssysteme, arme, oder reiche Länder, wird immer mehr zum Problem. Durch Zins und Zinseszins entstehen zum Teil nicht mehr beherrschbare Schuldenberge. Geldgeber schöpfen Gewinne ab, bevor die betroffenen Unternehmen Gewinn einfahren. Der kleinere Gewinn zwingt zur Rationalisierung, zu ausgeklügelten Technologien. Arbeitskräfte freisetzen, oder gleich (steuerlich geförderte) Verlagerung in Billiglohnländer, wo Investoren mit Sonderkonditionen gelockt werden. Das alles wissen wir und müssen einen Weg finden Millionen von Arbeitslose wieder in reguläre Arbeit zu bringen. 1 Euro Jobs, Ich-AG`s, staatliche Beschäftigungsprogramme und Fördergelder sind kein Ausweg aus der Krise. Erst wenn der Gewinn (ohne Arbeit, also nur Spekulation) aus Zinsen unterbunden wird, kann sich die Lage ändern. (Geldmassen die am Wandern gehindert werden, können keinen Schaden mehr anrichten.) Wenn die ganzen Fördergelder wegfallen für Firmenverlegung, für Transport und die importierten Waren verzollt (vom Staat verteuert) werden, entsteht ein Anreiz für die Produktion vor Ort.

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Sollen doch zum Beispiel die Bayern ihren Käse alleine essen. Viele Produkte sind leicht in heimatlichen Gefilden herzustellen. Das schafft Arbeitsplätze und Stolz auf die eigenen Leistungen.
   Nach dem nun auf dem Territorium der ehemaligen DDR die meisten Betriebe platt gemacht wurden, wird es höchste Zeit zum Neuaufbau, damit es für uns und unsere Kinder eine Zukunft gibt. Die Umzugsprämie vom Arbeitsamt ist der größte Fehler, ja grenzt schon an Vertreibung aus der Heimat. Der falsche Weg das vagabundierende Geld, mit Geld stoppen zu wollen. Ich möchte mal das damit vergleichen, einem dem das Wasser schon bis zum Halse steht, schüttet man kein weiteres Wasser hinterher. Die Schäden an der Natur, der Umwelt, der moralische Schaden bei den Menschen ist schon jetzt enorm. Durch die Perspektivlosigkeit werden immer weniger Kinder geboren. Es fehlen in Zukunft die Gelder für unsere Altersversorgung. Die Ausländer unter uns, sind die einzigen, wo der Nachwuchs sprudelt. Gettos sind schon entstanden und wenn der Unmut wie in Frankreich sich Bahn bricht, dann weiß wieder keiner woran es liegt. Ein Mensch mit dunkler Hautfarbe, der in Deutschland geboren wurde ist meiner Meinung nach ein Deutscher und muss, wenn er sich an Recht und Gesetz hält, wie jeder Deutsche behandelt werden, - damit er sich auch als Deutscher fühlen kann. Wer seine Wurzeln z.B. in Russland, im Kosovo, oder China hat, ist von allen Katastrophen, die uns beuteln genau so betroffen und verdient somit unsere Solidarität.  

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herbstblume    

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Autor: hladam -- 13.6.2006 21:30:02

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