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Gedanken über das SPAREN

Sicher nicht einfach,- aber ohne Sparen geht es nicht.

Spare zur rechten Zeit, dann hast du es in der Not. Ein Spruch, der Hartz 4 Empfängern sicher nicht so gut gefällt. Dein Leben lang schnappte sich der Staat seinen Teil vom Verdienst, inklusive Arbeitslosenversicherungsbeitrag und dann muss erst Gespartes verbraucht werden, bevor die Unterstützung gezahlt wird. Auch ich weis dass Deutschland pleite ist, dass an Unterstützung für die neuen Bundesländer mehr als 1 Billion Euro geflossen ist und dass der Schuldenberg mit Zins und Zinseszins so angewachsen ist, dass es unweigerlich katastrophale Folgen haben wird. Schaue ich in mein Portmonee, dann weis ich in der Regel, was ich wofür investiert habe und strecke mich bis zum nächsten Zahltag. Wie eigenartig, dass dann relativ wenig Geld reicht, bis es wieder Neues gibt. Wir sehen also, dass es möglich ist zu sparen. Es funktioniert durch genaues rechnen, macht aber keinen Spaß, auf Dauer. Diese Erkenntnis wirkt im Großen wie im Kleinen, nur dass unsere Volksvertreter leider überhaupt keinen Spaß verstehen. Wer kennt nicht die Fehlinvestitionen, die Brücken ohne Funktion, das ganze Regierungsviertel für eine Unmenge Geld errichtet für super bezahlte Deppen, die sich in ihrer Hilflosigkeit in bestimmten Abständen ihre Bezüge selber erhöhen müssen und im gleichen Atemzug nur machtlos zu sehen, wie Konzerne die Preise für Gas, Strom, Wasser, Abwasser, Treibstoffe und Grundnahrungsmittel erhöhen. Warum auch? Durch die Mehrwertsteuer verdient ja der Staat mit. Es wird für mich immer ein Rätsel bleiben, warum es in Berlin Mitte noch teilweise gepflasterte Bürgersteige und Strassen gibt. Diese Steine müssten längst alle im Kanzleramt, bzw. Reichstag liegen. Wo sind nun die fleißigen Demonstrierer von 1989, die diese Wende eingeleitet haben? Sicher in Frührente, Langzeitarbeitslose mit schwerem Leberschaden, oder sind nun Berufspolitiker geworden, mit dem Säckchen Schlafsand von unserem Ostsandmännchen unterwegs, im schicken Daimler für Volk und Vaterland. Durch eine Fügung des Schicksals hatte ich schon einige Male Einblicke in den Alltag unserer Politiker gewonnen. Solche Kniffe und Winkelzüge zur Durchsetzung bestimmter, wichtiger Vorhaben, bzw. Projekte, können wir Ahnungslosen uns weder ausdenken, noch vorstellen, bei der allgemein angespannten Finanzlage. Die zuarbeitenden, Hochgebildeten Mitarbeiter sitzen oft bis in die Nacht mit dieser Bearbeitung. Deshalb ist es mir auch recht verwunderlich, wieso der Herr Hartz mit seinen Vorschlägen so leicht durch kam. Es fehlte ganz offenbar die Weitsicht, die Praxisnähe zum deutschen Volk, die man in Begleitung brasilianischer Animatorinnen natürlich nicht bekommen kann. Wir alle müssen nun sparen, die Rentenkassen wurden geplündert, Auswege sind nicht in Sicht. Sparen wir uns doch einfach diese Regierung, vermieten, oder verkaufen wir die Gebäude der Staatsdiener an Sony, oder an zahlungskräftige Klienten aus den Emiraten, Russland oder China. Dann fangen wir noch mal von vorne an, wie aufgestanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt, Deutschland einig Vaterland. Nur schade, dass ich dann die Auslieferung meiner Trabi-Anmeldung wahrscheinlich nicht mehr erlebe.
Was ich mit dieser Überspitzung sagen möchte, ist folgendes. Nur durch ein konsequentes Umdenken über Werte von Gütern, Rohstoffen, Verarbeitungsindustrien ist der Neuanfang möglich. (Ein DDR-Auto wurde manchmal länger als 20 Jahre gefahren.) Der Globalisierung muss Einhalt geboten werden. Produkte dort hergestellt, wo sie gebraucht werden. Das schafft Arbeitsplätze, schont die Umwelt und gibt den Arbeitslosen wieder eine Zukunft. Abschaffung der Zinsgewinne, die nur Arbeitsplätze, Natur, Rohstoffe, ganze Zahlungssysteme vernichten. Ganz normale freundschaftliche Beziehungen mit Amerika sollten angestrebt werden, aber keine weitere Amerikanisierung auf allen Gebieten zu lassen, sondern sich auf die eigene Kultur, die europäische Kultur, Nationalität und Fähigkeiten festlegen. Wir würden obendrein noch Sparen, wenn es uns gelänge dieses kapitalistische System ab zu schütteln. Ein Sozialismus, wie zu DDR-Zeiten muss nicht sein, sondern ein sozial eingestelltes Deutschland. Ohne Nato, ohne Wehrpflicht, ohne den übermächtigen Einfluss des Großkapitals und deren abartige Spielregeln.
         Aber ich sehe schon ,- diesen Beitrag hätte ich mir sparen können.    

Autor: hladam -- 22.11.2005 10:55:29

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